RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Bauvorhaben "Paas"

Nun stehen auch die Unterlagen zum Bebauungsplan Ursula-/Manfredstraße im Ratsinformationssystem. Eckdaten und Bilder haben wir in unsere Sammlung der Bauvorhaben aufgenommen.

Auf dem Gelände der Spedition Paas (früher Teil von Zeche Langenbrahm) soll entgegen der bisherigen Planungen nun auch neue Wohnbebauung entstehen. Bisher war gewerbliche Nutzung, möglichst aus dem Medizinsektor geplant, weil die großen medizinischen Einrichtungen benachbart sind (Krupp Krankenhaus, Ärztezentrum, Dialysezentrum etc.)

Im Wettbewerb gewonnen hat der Entwurf des Büros HPP Architekten Düsseldorf.

Zur unmittelbar angrenzenden A52 hin ist jetzt eine Schallschutzwand geplant. 30% der Wohnfläche wird für sozial geförderten Wohnungsbau vorgesehen.

Entwickler ist die Fa. Arsatec. Das Grundstück auf der anderen Seite der Manfredstraße ist zwar im Bebauungsplan enthalten, wird aber voraussichtlich von einer anderen Firma bebaut.

Bebauunungsplan Ursula-/Manfredstraße im Ratsinformationssystem...

Sammlung der Rüttenscheider Bauvorhaben der letzten 10 Jahre.

Aus der Wettbewerbsdokumentation:

„HPP Architekten, Düsseldorf Der Entwurf zeigt, dass mit einfachen Handgriffen ein städtebaulich und sozialräumlich überzeugendes Konzept entwickelt werden kann.

Vier gut proportionierte Baukörper, die teilweise abgewinkelt sind, reihen sich entlang der Manfredstraße und der Ursulastraße mit einer straßenseitigen Gebäudeerschließung auf und schaffen eine gute Kontur der Straßenräume. Ergänzt um zwei weitere Gebäude in der zweiten Reihe entsteht so die bauliche Rahmung eines großen Innenhofes, der weit genug ist, um die private Sphäre für die rückwärtigen Gärten, Gemeinschaftsflächen und die Erschließung der hinteren Gebäude gleichermaßen zuzulassen.

Die Besonderheit des Konzeptes besteht darin, dass durch die versetzte Anordnung der hinteren Baukörper nicht der Eindruck einer zweiten Reihe mit erschwerter Adressierung entsteht. Die recht großzügigen Abstände zwischen den Gebäuden an der Manfredstraße lassen die Adressen der hinteren Bebauung in den Straßenraum wirken. Mit der Lage an der Ursulastraße / Ecke Manfredstraße ist der geförderte Wohnbau gut integriert. Der Entwurf weist einen hohen Anteil süd-orientierter Gärten auf.

Neben den städtebaulichen und gestalterischen Gesichtspunkten spielen bei der Entscheidung des Preisgerichts vor allem die Qualität der Freiräume, klare sozialräumliche Zonierungen, eindeutige Adressierungen und eine plausible Integration des geförderten Wohnbaus eine besondere Rolle. Nach Abwägung der Stärken und Schwächen der fünf Entwürfe kommt das Preisgericht einstimmig zu dem Ergebnis, den Entwurf des Büros HPP Architekten, Düsseldorf mit dem ersten Rang zu versehen.“


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