RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Bebauung von P2

Am Mi. 3.7.19 stellten die Grünen – genauer ein Arbeitskreis der Grünen – präsentiert von Rolf Fliß und Lisa Mews aus der Ratsfraktion die Pläne der Hopf IEG für die Bebauung eines Teils des Messeparkplatzes P2 neben der Rüttenscheider Brücke zur Diskussion, wie sie seit 24.5.18 im Ratsinformationssystem öffentlich sind, denn es steht eine Änderung des Bebauungsplans an.
Wir haben darüber unter www.ruettenscheid.de/ruettenscheiderbruecke im Juni 2018 berichtet.

Neben der groben Vorstellung der Pläne des Investors wurde eine Alternative vorgestellt.
Diese besteht darin, dass man statt neben der Rüttenscheider Brücke zu bauen, lieber ein Gebäude auf ca. halber Strecke zum Heizwerk auf P2 bauen sollte. 
Es wird anerkannt, dass die Rechtslage so ist, dass Hopf, wie geplant, bauen könnte und damit zu der Alternative überredet werden müsste. Als Vorteil wurde angegeben, dass bei der bisherigen Planung mit aufwändigen Klagen und einer stärkeren Beeinträchtigung der angenommenen Frischluftschneise zu rechnen sei. Das gilt aber eigentlich auch für die Alternativvariante, die zu einem deutlich höheren Wegfall von Messeparkplätzen führen würde. Man erkannte an, dass die Messe die Parkplätze braucht. Als zusätzliche Parkplatzoptionen führte Rolf Fliß die Parkfläche der alten Polizeischule an, die aber längst ohne Erfolg geprüft wurde und dem Land gehört, das bekanntlich andere Pläne hat.

Die Fläche von P2 sollte im Übrigen begrünt werden.

Man schlägt einen Veranstaltungsbereich auf dem Streifen vor dem Girardethaus, neben der Brücke, vor, wohlwissend, dass nach dem Prozess um das Oktoberfest nur noch minimale Erlaubnisse erteilt werden können. Man beklagt, dass in Rüttenscheid Plätze als Treffpunkte fehlen, verschweigt aber, dass das Bauvorhaben die Schaffung eines solchen direkt an der Rü als Deckel zwischen dem Girardethaus und der Wittekindstraße gerade vorsieht.

Als Argumente wurden einige der Punkte genannt, die auch schon alle Parteien in der BV geteilt haben. 
Besonders die Bedeutung der Fläche als Frischluftschneise, die aber bisher nicht gutachterlich festgestellt wurde und im Verfahren untersucht werden wird. 
Ferner die vermeintliche Einengung des Radweges und die fehlende Anbindung an bestehende Radwege.

Es besteht breiter Konsens, dass die Fläche eine Begrünung und bessere Nutzung verdienen würde.
Außerdem wird gefordert, dass die Bürger, über die formalen Prozesse in Genehmigungsverfahren hinaus, an der Planung und Gestaltung ihres Stadtteils beteiligt werden müssten und das mit möglichst Ergebnis-offen. Das ist allerdings Konsens aller Parteien und des Bürgerforums. Entsprechende Veranstaltungen sind in konkreter Vorbereitung.

Alle vermissen einen Masterplan für diese große und wichtige Fläche oder über die Entwicklung des Stadtteils insgesamt.

So kann man einer weiterhin intensiven und kritischen Diskussion dieses Vorhabens entgegensehen.


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