RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Drachenbrunnen eingeweiht

Heute wurde er eingeweiht, der Drachenbrunnen von Adolf Wamper, der von 1963 bis zum Abriss des Jugendzentrums 2015 an der Papestraße stand und vielen schon von daher bekannt und in Erinnerung ist.

Vor dem Spielhaus nahe dem Haupteingang des Grugaparkes hat er einen guten Platz gefunden, wieder in der Nähe von Kindern, die hier auch bei schlechtem Wetter in der Gruga spielen können. Eigentlich heißt er Lindwurm, aber das ist eine Unterart von Drachen, wie Frau Dr. Rüther, die Kuratorin der Skulpturen im Park, erläutert. Sie stehen oft für das Bewachen von Schätzen. Hier aber zeigt die Figur den Kindern ein lachendes Gesicht und begrüßt sie mit seinen bläulich schimmernden Mosaiksteinen, die für die Schuppenpanzer des Drachens stehen. An diesem idealen Platz ist sie schon jetzt eine Erkennungsfigur des Spielhauses. Es ist die einzige farbige Plastik und auch die einzige Fantasiefigur im Park. Das Becken war schon an der Papestraße nicht befüllt.

Ein Exposee bescheinigt ihr kunstdidaktischen Wert. Knapp scheiterte in der BVIII die Unterdenkmalstellung.

Von Adolf Wamper, der ab 1948 Professor an der Folkwanghochschule war und 1977 verstorben ist, stammen auch der Rüttenscheider Marktbrunnen, das Turnfestdenkmal, das jetzt an der Messeallee steht, und natürlich neben 15 weiteren Werken in Essen in ganz Deutschland viele bekannte Werke.

Für die Rettung haben sich viele kunstinteressierte Bürger, der Stiftungsverein Grugapark, der Freundeskreis Grugapark und die Verwaltung eingesetzt. Vor allen mussten Sponsoren gefunden werden, um die beschädigte Skulptur mit ihrer Mosaikstruktur sowie das Becken zu reparieren. Fast 30.000 € kamen zusammen und so ist neben allen Aktiven vor allem auch den Sponsoren, zu danken, dass die umfangreiche Kunstsammlung in der Gruga erneut erweitert werden konnte.

Sehr früh aktiv bei der Rettung wurden Dr. Johannes von Geymuller, Ulrich Rademacher, Klaus Schwab und Rolf Fliß.

Handfest geholfen, die weit über eine Tonne schwere Betongussplastik zu bergen und zu lagern haben Behörden, allen voran der Grugapark.

Um Sponsoren und sonstige Unterstützung geworben haben der Freundeskreis und der Stiftungsverein Grugapark.

Neben vielen großen und kleinen Spenden von Bürgern und dem Freundeskreis Grugapark kam Geld von

Ulrich Radermacher; Klaus Schwab Immobilien, Allbaustiftung, Bauunternehmung Stephan Dunker GmbH, Entsorgungsbetriebe Essen, Geno Bank Essen, innogy SE, Messe Essen, RGE, Schade + Naatz GmbH, sparda-Bank, Wilhelm-Spoden-Stiftung, Stadtwerke Essen, turckarchitekten Düsseldorf.


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