RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Einhellig für das Fahrrad

Zu einer Informationsveranstaltung hatte die IGR die Einzelhändler auf und an der Rü eingeladen, um über die die Pläne zur verkehrlichen Änderung zu informieren und zu diskutieren. Ziel war die Überprüfung der gemeinsamen Position, wie sie von der IGR kommuniziert wird. Viele andere, wie Gastronomie, Ärzte und andere Dienstleister sind auch betroffen, aber Behörde und Politik gegenüber sollten zunächst mit den starken Argumenten des Einzelhandels begegnet werden.

Die Stadt plant ein Bündel von neun Maßnahmen, um den Radfahrern mehr Raum und Sicherheit zu geben. Sie wurden ausführlich vorgestellt und begründet.

Nach Diskussion stellte sich eine völlige Übereinstimmung der Positionen heraus, allerdings verbunden mit dem Bedauern über eine gelegentlich missverständliche Wahrnehmung nach außen.

Auch der Einzelhandel möchte dem Trend zu mehr Radverkehr begegnen und sieht die Notwendigkeit für alle Verkehrsträger gut erreichbar zu sein. Jede Alternative zum Auto sollte entwickelt werden, statt eines Gegeneinanders.

Dazu zählen auch die Fußgänger, die vom Wegfall des Fahrradstreifens auf dem Bürgersteig wesentlich profitieren würden, was daher besonders begrüßt wurde.

So kommt es, dass man die acht Maßnahmen zur Einrichtung einer Fahrradstraße grundsätzlich mitträgt, jedoch einhellig die Einrichtung von Modalsperren ablehnt, weil sie zusätzlichen Verkehr in den Nebenstraßen und auf der B224 erzeugt und die Erreichbarkeit der Geschäfte erheblich beeinträchtigt. Dem steht kein überzeugender Nutzeffekt gegenüber.


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