RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Essen.de mit neuem Serviceportal neu gestaltet

Die Stadt Essen hat schon seit langem eine sehr gute, preisgekrönte Internetseite www.essen.de bei der u.a. auch viele Behördenvorgänge online abgewickelt oder vorbereitet werden können. Außerdem werden alle politischen Prozesse im Ratsinformationssystem transparent gemacht, so dass man den gleichen Kenntnisstand wie die Politiker hat und die Entscheidungen nachvollziehen kann.

Das Ganze ist nach einiger Zeit oberflächlich etwas verstaubt, weswegen die Seiten neu gestaltet wurden. Die neue Seite ist jetzt deutlich handytauglicher. www.Essen.de Wie gefällt sie Euch?

Außerdem kommen immer weitere Behördenprozesse hinzu, so dass man in Zukunft fast alles online erledigen kann. Hierzu gibt es ein neues Serviceportal
https://service.essen.de
Soweit eine Authentifizierung erforderlich ist, kann man ein Servicekonto eröffnen und dabei auch das "Servicekonto.NRW" nutzen, das universell in NRW zur Legitimierung bei Verwaltungsprozessen genutzt werden kann.

Allerdings dünnt die Stadt ja auch die Bürgerämter in den Stadtteilen aus. So ist das in Rüttenscheid auch in die Zentrale in der Hollestraße verlegt worden mit dem Argument, diese sei mit allen Verkehrsmitteln von Rüttenscheid aus gut zu erreichen und der Service so effizienter und kostengünstiger. Einen kleinen Ausgleich bildet das Bürgermobil, das alle paar Wochen auf dem Rüttenscheider Wochenmarkt steht, worauf wir hier immer hinweisen.

Das ist nur die Oberfläche eines tiefgreifenden Digitalisierungsprozesses, der zwar zu Corona passt, aber schon lange läuft und mit der Planung des neuen Bürger-Rathauses besonderen Schwung bekommen hat. Essen ist dadurch in Deutschland einer der Vorreiter. Dieses Gebäude auf dem Gelände des alten Hauptbades wird gewissermaßen um die neu, digital gestalteten Prozesse herumgebaut, während es sonst ehr andersherum ist. Papier wird es darin nicht, oder kaum noch, geben. Alles wird digital archiviert und abgewickelt. Aber natürlich gibt es weiterhin große Bereiche wo die Bürger weiterhin vorsprechen können. Die Zahl der Arbeitsplätze ist nur noch ca. 70% der Zahl der Beschäftigten, da Urlaub, Außendienst, Homeoffice, Krankheit etc. berücksichtigt werden und flexible Arbeitsplätze vorgesehen werden. Das spart Geld. Hoffentlich gehören aufwändige Behördengänge und langes Warten dann für die Bürger auch der Vergangenheit an.

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