RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Grugabad

Die Planungen zum Grugabad gehen in die nächste Runde.

Im Ratsinformationssystem steht das Ergebnis der Projektstudie zur Machbarkeit, die die Varianten identifizieren sollte, die in weiteren Schritten verfolgt werden sollten. https://ris.essen.de/vorgang/...

Sowohl die reine Renovierung des jahrzehntelang vernachlässigten Freibades als auch Varianten eines Ganzjahresbades sollten weiter untersucht werden. Der Sportausschuss entscheidet darüber am Di. 14.11..

Bei der Mitgliederversammlung der Grugabadfreunde e.V. wurden die Ergebnisse von der Verwaltung vorgestellt. Der Verein, der vor allem die Nutzerinteressen vertritt, setzt sich vor allem für die Erhaltung und Renovierung des Bades ein, die wohl mittlerweile unstrittig ist. Die Überdachung des Nichtschwimmerbeckens, die als einzige Ganzjahres-Variante empfohlen wird, wird vom Verein ehr skeptisch gesehen, wurde aber von der Politik eingebracht, u.a. weil man sich einem steigender Bedarf gegenüber sieht und die spezifischen Betriebskosten günstiger sind. Ein Zubau hinter den Tribünen wurden von den Gutachtern aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen. Auch, wenn der Denkmalschutz und Qualitäten des Freibades leiden sind Kompromisse vermutlich unumgänglich.

Auch weiterhin wird der Verein qualifizierte Beiträge hierzu leisten und auch gehört werden, denn er genießt wegen seiner bisherigen, sachorientierten Beiträge hohen Respekt. Sein Wirken hat immerhin mit dazu geführt, dass die Existenz des Grugabades nicht mehr in Zweifel gezogen wird und die Bäderverwaltung froh ist, mit ihren Bedürfnissen Gehör zu finden.

Ein langer und mühevoller Weg, der sich aber lohnt, denn schließlich ist das Bad viel mehr als eine Sportstätte. Es ist ein Erholungsraum, Ort sozialer Begegnung und mittlerweile auch kultureller Aktivitäten (z.B. Kunstbaden), ein imposantes Architektur-Denkmal und Ort der Essener Identität. Kurz: ein einmaliger Schatz, aus dem man mehr machen sollte und machen wird.

In einem Jahr soll dann nach weiteren Planungen entschieden werden, ob nur eine reine Renovierung oder eine innovative Ganzjahresvariante umgesetzt wird, auf die man schon gespannt ist. Wegen fest gebuchter Sportveranstaltungen kann die Umsetzung erst ab Herbst 2015 starten.


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