RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

Details

Mängelmelder nutzen!

Vor genau einem Monat (Anfang November) wurde eine Mängelmelder-App der Stadt Essen für Smartphones freigeschaltet mit der man auf einfache Weise Verunreinigungen und Müll im öffentlichen Raum an die zuständigen Stellen melden kann. Wer sein Umfeld verbessern will, sollte ihn auch nutzen!

Eine erste Bilanz zeigt, dass sie sehr gut genutzt wird....

Auf der dazugehörenden Internetseite www.essen.de/mängelmelder kann man die bisherigen Meldungen auch als Liste sehen. Sie zeigt über 1700 Meldungen, wobei es bisher mit den ausgeblendeten sogar weit über 2000 waren.

Auch auf dieser Internetseite kann man Meldungen machen und, wie bisher, telefonisch unter der alten "Pico-bello-Hotline" 88-88888 Mo.-Do. von 8:30-15 Uhr Fr. 8:30-12 Uhr. Leider gibt es hier gegenwärtig aber nicht mehr den Anrufbeantworter.Per E-Mail unter essenbleibtsauber@essen.de, aber auch über die Hotline der EBE (+49 201 854 22 22) oder per E-Mail unter info@ebe-essen.de

Beschwerden anderer Art können, wie bisher, über die bekannten Kommunikationskanäle der Stadt Essen eingereicht hier... werden.

An eigenen Daten muss man beim Mängelmelder nur seine eMail-Adresse angeben, über die man dann auch über den Status der Bearbeitung informiert wird. Eine Registrierung ist aber möglich.
Bei der Meldung über Handy erfolgt die Lokalisierung i.d.R. automatisch. Der Status der Meldung wird auch angezeigt.

Die kostenlose App wurde von einigen Mitbürgern im App-Store schwer gefunden, weil sie die von der Firma "wer denkt was GmbH" angeboten und von verschiedenen Städten genutzt wird. S.u.
Diese Firma macht eine Vorab-Grobprüfung, bevor sie an die zuständige Stelle weiterleitet. Bilder mit Personen oder Nummernschildern werden z.B. nicht öffentlich angezeigt.

Wie in anderen Städten, kann man sich bei der Stadt Essen auch eine Ausweitung z.B. auf Baustellen, Schlaglöcher oder andere Mängel im Straßenverkehr denken, will jetzt aber erstmal die weitere Nutzung und Umsetzung testen.

Ganz so trivial ist das Prozedere auch nicht. Es müssen Doppelmeldungen und angemeldeter Sperrmüll herausgefiltert werden…

Das Ganze ist ein Teil des vor einiger Zeit beschlossenen 10-Punkte-Plans für Sauberkeit von Oberbürgermeister Thomas Kufen mit eigener Stabtelle und läuft unter dem Titel "Essen bleib(t) sauber!".

Weitere Maßnahmen darin sind Sensibilisierung, präventive Aufklärung und Kommunikation, Verbesserung der Meldeketten, mehr Personal, mehr Abfallbehälter und Annahmestellen, mobile Einsatzgruppen, kürzere Reinigungsintervalle, mehr Depot-Container, Quartierhausmeister, höhere Bußgelder und mehr Fahndungsdruck bei Verstößen, zentrale Erfassung, Runde Tische u.v.a.m..
Auch die IGR leistet vielfältige Beiträge, z.B. zur Optimierung der Papierkörbe oder durch einen eigenen Saubermann. Wir bleiben dran.

Es entwickelt sich also, und alle sollten mitmachen. Zentrales Problem ist natürlich das rücksichtslose Verhalten der Menschen, an dem man nur sehr schwer etwas ändern kann.

Apple App-Store... ,  Android Google Store... 


Zurück