RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Mintrops Concierge Hotel

hatte heute Spatenstich am neuen Standort Norbertstraße, Ecke Eduard-Lucas-Str., direkt neben der Messe. In dritter Generation baut die Familie Mintrop den dritten Hotelstandort, den Sohn Moritz leiten wird. Den Bau übernimmt die Fa. Schlun, ein Familienunternehmen, ebenfalls in der dritten Generation. Letztes Bauvorhaben war der Komplex an der Müller-Breslau-Straße, in dem man eine Zweigstelle hat. Nächstes wird Meckenstocker Weg (s. Presse).

Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass die Übernachtungszahlen seit Jahren ständig steigen - auch im 1. HJ 2018 um 7% - und dass eine Investition wie diese ein Bespiel von vielen ist, wie die Messe Arbeitsplätze und Umsatz in der Stadt schafft.

Es handelt sich um ein Concierge-Hotel. Wie es heißt, das erste in Essen. Allerdings sind Appartementhotels oder Boardinghouses in letzter Zeit in großer Zahl rund um die Messe entstanden.
Die Mischung von Hotel und Appartements bietet Flächen von 20-50m² mit je einer Küche und einem Arbeitsraum. Auch ein Frühstücksraum steht zur Verfügung.

Geplant sind 17 Stellplätze für 52 Wohnungen, was schon zu einiger Kritik aus dem Kreise der Anlieger geführt hat, die ohnehin unter den Messen leiden. Dem will man begegnen, indem man Tickets von ÖPNV und Bahn kostenlos bzw. vergünstigt anbietet. Immerhin hält die U-Bahn direkt vor der Tür. Im Bedarfsfall wird man in der Nachbarschaft weitere Stellplätze suchen. Die benachbarte Tiefgarageneinfahrt gehört zum Unternehmen Thelen, die Polizei wird das Nachbargebäude ja in Kürze verlassen und verfügt im Hof über erhebliche Parkflächen und über den Messeparkplatz P3 wollen die Anlieger ohnehin schon lange mit der Messe reden, unabhängig von diesem Vorhaben. Wir bemühen uns alle ein einen Tisch zu bekommen und Kompromisse zu suchen.

Eröffnung soll zu den ersten Messen in 2020 sein, aber das setzt einen gemäßigten Winter voraus.

Für die Anlieger ist die Lage z.Zt. besonders schwierig, da von Vivawest in der Köndgenstraße ja auch neu gebaut wird. Die Abrissarbeiten (letzte Bilder) sind weit fortgeschritten. Die Verkehrsbehörde versprach uns, die Halteverbote ständig den Anforderungen anzupassen und zu minimieren, was offenbar auch geschieht. Danke!


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