RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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nächtliche Straßenpartys

Am Tag vor Fronleichnam und am folgenden Samstag kam es zu Party-Exzessen auf der Rü, vor allem im Bereich Rüttenscheider Brücke bis Martinstraße. (Am Freitag, hat es stark geregnet) Die Folgen waren nächtliche Ruhestörung bis 5 Uhr und Müllberge aus Flaschen und deren Scherben, Plastikbechern und Imbissmüll.

Ein untragbarer Zustand für Anwohner, Passanten, Geschäfte, die Gastronomie und Rüttenscheid insgesamt.

Weil die Verkehrssicherheit am Sonntag nicht gewährleistet war, musste die Verkehrsbehörde auf Anforderung der Polizei einen teuren Reinigungsdienst für die Brücke einsetzen. Die IGR sorgte an beiden Tagen schon am frühen Morgen für eine grobe Reinigung und versucht dies wenigstens zum Teil von den anliegenden Gastronomen und vor allem von den Verursachern finanzieren zu lassen. Die Gastronomen gehören selbst zu den Geschädigten und verkaufen bis auf zwei kein Bier ausserhaus. Zum Teil beteiligten sie sich an der Reinigung oder stellten Mülltonnen auf.

 

Die IGR verurteilt das Verhalten einiger Besucher und sieht einen groben Missbrauch der öffentlichen Fläche, zu der neben der Rü auch die Wegenerstr. und der Christinenpark gehören. Sie fordert den wilden Verkauf von Alkohol bis in den frühen Morgen vor allem durch die anliegenden Kiosk, aber auch durch einzelne Gastronomen zu unterbinden und Ordnungskräfte einzusetzen, die auch wirklich durchgreifen. Von Anfang an gab es einen engen Kontakt mit der Stadtspitze und der Verwaltung, die am zweiten Tag auch mehr Personal einsetzten. Das allein kann aber das Problem nicht lösen, vielmehr muss man entsprechende Randbedingungen schafften. Eine Liste von Vorschlägen liegt Ordnungsdezernent Christian Kromberg vor.

Zwar hat dieser mit der Polizei vor Ort eine ungewöhnlich hohe Zahl von KFZ-Kennzeichen aus Nachbarstädten ausgemacht und sieht den Effekt, dass Essen wegen guter Inzidenzzahlen früher öffnen konnte, während in diesen Nachbarstädten Außengastronomie noch geschlossen waren, Außerdem kann man natürlich den Nachholbedarf der Jugend auch sehr gut verstehen; andererseits besteht die Gefahr, dass diese Straßenpartys einreißen, wenn man nicht umgehend und drastisch durchgreift. Viele verweisen auf andere Städte.

 

Wir sind weiter in Verhandlungen und teilen die Klagen der Betroffenen, die wir weitergeben. Bei Problemen 110 anrufen und dokumentieren.


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