RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Neue Kirschbäume

Wie jedes Jahr werden auch in diesem Herbst/Frühling einige tote oder schwer angeschlagene Kirschbäume 
auf der Rü gefällt und neu gepflanzt. Einige wurden schon vor 4-5 Monaten gefällt, ca. acht Anfang März und nochmal ca. 10 in den nächsten Tagen. Insgesamt 22 von 182.
Die Nachpflanzung erfolgt im April und zwar mit relativ großen Bäumen von ca. 4m Höhe. Dank an Grün&Gruga!

So traurig es ist, aber auch Bäume haben eine begrenzte Lebenszeit, und wir freuen uns, dass sie unmittelbar und sorgfältig erneuert werden. Das ist gar nicht so einfach, denn zur Ermittlung der richtigen Sorten mussten sogar Genanalysen erstellt werden. Am Ende folgt man meinem pragmatischen Ansatz und hat in den Baumschulen zum Zeitpunkt der Blüte jene Exemplare plombiert, die zur richtigen Zeit in der richtigen Farbe blühten. Nun müssen sie nur noch an die richtigen Stelle.

Gepflanzt wurden die rosa Kirschbäume nördlich der Martinstraße, die weißen südlich und die Sumpfeichen in Vierergruppen an den Straßenecken in den 80er Jahren, als nach dem U-Bahn-Neubau die Straße in Abschnitten neu und einheitlich gestaltet wurde. Da sie da schon einige Jahren alt waren, sind sie um die 40 Jahre alt. Dadurch, dass Straßenbäume durch die Häuser naturgemäß wenig Licht bekommen, ist das ein gutes Alter. Einige waren auch schon zu groß. Das gilt vor allem für die Sumpfeichen, die eigentlich für diese Lage und Dichte die falschen Bäume waren. Sie werden durch Varianten ersetzt, die eine schmalere Kronenform haben.
Diese Bäume sind außerdem ph-Empfindlich und einige Wurzeln müssen im Boden auf Kalk gestoßen sein, wodurch sie (z.B. bei Rü62 am Stern) bereits seit 2 Jahren gelbe Blätter bekommen haben.

Gut, dass die Erneuerung schrittweise und halbwegs gleichmäßig verteilt erfolgt. So bemerkt man sie weniger.
Nur an der Flora sind ca. 5 Bäume relativ dicht beieinander betroffen.


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