RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Neuer Leiter der Villa Rü

Zu einem Abstimmungsgespräch war Ende Oktober Dominik Duhme (im Bild Mitte), der designierte Nachfolger von Werner Settels in der Villa Rü - gerade als sie Corona-bedingt geschlossen wurde. Er tritt am 1.1.21 seinen Dienst als Leiter des Bürgerzentrums an, in dem er schon einmal während seines Studiums als Praktikant tätig war. Der gelernte Erzieher hat Sozialwissenschaften studiert und die letzten fast 10 Jahre in AWO Kindergärten gearbeitet (3 J Girardethaus, 6,5 J Ruhrkohle). Sicher sind neue Impulse zu erwarten, aber zunächst wird er sich einarbeiten in ein vielfältiges Geflecht von Nutzern und Aktivitäten.

Er tritt das Erbe von Werner Settels (im Bild rechts) an, der Jahrzehnte lang erst das ehemalige Jugendzentrum aufgebaut und vor rund 10 Jahren seinen Übergang zum heutigen Bürgerzentrum geprägt hat.
Er geht in den wohlverdienten Ruhestand. Ein Übergang, der zuletzt nach Intervention vieler Fans um ein Jahr hinausgezögert wurde, weil viele Bauarbeiten anstehen, für die man detaillierte Kenntnisse des Hauses und Organisationstalent braucht, denn fast 100 Gruppen, Vereine, Kurse etc. beherbergt das völlig ausgelastete Haus, das für Rüttenscheid eine sehr wichtige Einrichtung ist, wie glücklicherweise auch alle Politiker verstehen. Dann kam Corona...

Traurig ist es da schon, dass Werner sich kaum richtig von den sehr vielen Mitstreitern, Wegbegleitern, Freunden und Fans wird verabschieden können. Gerade erst musste er die nächste Sitzung der Stadtteilkonferenz (Koordinationskreis der Kitas und Schulen) absagen, die er immer moderiert hat und hat sich dabei nur traurig per eMail verabschieden können.

Ein Ausstand mit 10 Personen ist kaum möglich, denn, wen lädt man da ein, bzw. wen nicht? fragt er sich auch.

Vielleicht fällt uns allen, wenn die Situation es wieder erlaubt, etwas ein!

Auch seinem Hobby, der Musik als Gitarrist in einer Band, wird er im Moment nicht nachgehen können.

Sicher ist: Er hat sich kompetent, locker und mit viel persönlichem Einsatz um die Jugendlichen und das Gemeinwesen in unserem Viertel sehr verdient gemacht, und unser aller Dank und Anerkennung ist ihm gewiss. Genieße den aktiven Ruhestand!

Wir kämpfen weiter für eine bessere Ausstattung der Villa. Materiell, baulich (nach den Toiletten warten alle auf den Aufzug) und auch personell (1,8 Stellen sind zu wenig).

Man darf ja auch Wunschträume haben: Ich hätte gerne das alte Trafohaus an der Martinstraße als Ableger der Villa für Kunst, Ausstellungen, Veranstaltungen, Proben- und Atelierräume…. Auch, wenn die Chancen gering sind, bleiben wir und ich dran…

Als Konstante dabei bleibt Erzieherin Alex Bremer im Bild links.


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