RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Rommenhöller-Trasse nimmt weitere Hürde

Das sog. Rommenhöllergleis verband den alten Rüttenscheider Güterbahnhof - heute Messeparkplatz P2 - in Verlängerung der heutigen Rad- und Fußgängertrasse, die entlang dem Girardethaus verläuft, mit dem alten Gelände der Firma Rommenhöller, die früher ungefähr da, wo heute Staples ist, Industriegase hergestellt hat - und wohl auch mit der dortigen Zeche Ludwig. Auch auf dieser stillgelegten Gleisanlage soll ein Fuß-Fad-Weg entstehen, der über die Veronika- und Wittenbergstraße, entlang dem Neubauvorhaben Parc Dunant führen würde, das gerade auf dem Gelände der alten PH gebaut wird. Ob man sie weiter nach Bergerhausen verlängern kann, ist fraglich.

Nun ist ein weiterer Schritt auf dem Weg dahin geschafft. Der Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung hat dem Kauf der erforderlichen Grundstücke zugestimmt.

Die Fläche muss nun zunächst gerodet werden, und eine Frage ist, was mit den anliegenden Schrebergärten wird, die verwunschen und seit wohl hundert Jahren von ehemals Bahnmitarbeitern betrieben werden. Ferner muss die Eisenbahnbrücke über die Wittenbergstraße aufwändig saniert werden. Sie hat ihre TÜV-Zulassung verloren.

Als nächstes wird die Verwaltung jetzt Mittel zur Förderung der Nahmobilität beim Land Nordrhein-Westfalen beantragen. Nach dem geplanten Baubeschluss sei dann voraussichtlich Ende 2020 mit ersten Arbeiten zu rechnen.

Politik sieht darin eine weitere Förderung des Radverkehrs, die der Verringerung des Autoverkehrs dienen soll.

Kritische Stimmen aus der Politik, etwa von der FDP in der Bezirksvertretung, halten den Aufwand für zu groß, verglichen mit dem Nutzen und verweisen darauf, dass der Weg ohnehin nach 900m ende und entlang der Müller-Breslau-Straße ein paralleler Fahrradweg bestehe, den man lieber pflegen solle.


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