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Rosengarten in neuem Glanz

Der Rosengarten im Grugapark Essen gehört zu den ältesten Gartenanlagen im englischen Stil in der Region. Dem Stiftungsverein Grugapark Essen e. V. liegen Pläne von 1924 vor, denen er im Grundsatz noch immer entspricht. Er war Teil des Botanischen Gartens, der 1927 eröffnet wurde und Keimzelle des Grugaparkes war.

Nachdem der Rosengarten in den letzten Jahrzehnten gelitten hatte, war sogar sein Bestand in Gefahr. Zuletzt wurden die Pflanzen durch wilde Rehe stark abgefressen, ohne dass bisher klar ist, wo diese herkommen.
Gerade mit Blick auf die Geschichte hat sich der Stiftungsverein für den Erhalt und die Sanierung dieses beliebten Kleinods eingesetzt. Nun wurde er von den Akteuren quasi wiedereröffnet.

Neben Stauden, Gehölzen und Blühsträuchern wurden, dank einer Spende des Stiftungsvereins, 2.000 neue Rosen in fünf bisher nicht vertretenen Sorten und 250 Grugaparkrosen am Eingang zum Garten gepflanzt. Die Grugaparkrose ist eine spezielle, mehrfach prämierte Züchtung, die der Stiftungsverein vor Jahren für den Park und seine Anhänger hat entwickeln lassen und auch bei Veranstaltungen verkauft (www.facebook.com/RolfKrane/posts/10209585245048129). Auch die neuen Bänken, die zum Verweilen einladen, stiftete der Verein, der wiederum den Spendern für ihren Einsatz für den Park herzlich dankte.

Der Verein sammelt nicht nur Gelder für Maßnahmen, die die Stadt nicht finanzieren kann, sondern entwickelt auch selbst Projekte, wie kürzlich der Schmetterlingsgarten, die Renovierung des Spielhauses oder den Fitness-Parcours u.v.a.m. www.grugapark-stiftung.de Spender und Mitglieder sind herzlich willkommen!!!

Aufwändig war auch die Sanierung des Wasserbeckens und die Installation eines gestalterisch angepasster Zaun, der die Rosen jetzt schützt. Die Anlage wurde sogar etwas erweitert und hat jetzt wieder die ursprüngliche Größe.

Der gesamte Botanische Garten, dem am So. 19.6. von 11-17 Uhr auch die Veranstaltung „Gartenzeit“ gewidmet ist, wird weiterentwickelt, was Teil des kürzlich beschlossenen Parkentwicklungskonzeptes ist, das sich auf den 100. Geburtstag 2029 und die IGA 2027 ausrichtet. Erst kürzlich wurde ja die sanierten Pflanzenschauhäuser wiedereröffnet.

Den Akteuren sei für Ihren Einsatz für unseren "Central Park" gedankt: Im Bild der WAZ: Beigeordnete Simone Raskob, Parkleiter Christian Kamer, Norbert Meier, Vorstand im Verein, Rolf Mücke, gärtnerischer Leiter des Parks, Thomas Hanster, früherer Parkleiter und Prof. Dr. Ulrich Spie, Vorsitzender des Stiftungsvereins und treibende Kraft vieler Projekte.

Viele Gründe also, den Park zu besuchen.

WAZ...


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