RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Tempo-30-Test auf der Alfredstraße

Ab Montag, 3.2. bis 21.2.20 testet man in verschiedenen Abschnitten welche Auswirkungen das auf die Immissionswerte und den Verkehrsfluss hat. Dies ist einer von fünf Tests für das Projekt der umweltsensitiven Verkehrssteuerung bei der man durch eine optimierte Steuerung der Ampeln im Falle von schlechten Umweltdaten die Überschreitung der NOx-Grenzwerte vermeiden möchte. Dies ist Teil des Kompromisses mit der Umwelthilfe.
Um sich nicht allein auf Simulationen zu verlassen, sollen diese Versuche im „Reallabor“ und ständige Messungen die Wirkung optimieren, um unnötige Verkehrsbehinderungen zu vermeiden. Die Alternative wären Fahrverboten gewesen, die man so vermeiden konnte.

Auch andere Städte sind schon diesen Weg gegangen, meist mit moderatem Ergebnis. Vorreiter haben ein ganzes Straßennetz dynamisch gesteuert, was natürlich teurer ist und mit den Fördergeldern von lead city leider nicht machbar. Allerdings werden die Grenzwerte in Essen auch mittlerweile weitgehend eingehalten.
Eine Verkehrsbeeinträchtigung ist nur erforderlich, wenn die Messwerte dies anzeigen.


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