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Wiedereröffnung der Pflanzenschauhäuser im Grugapark Essen

Nach langjähriger Sanierung erstrahlen die Schauhäuser nun wieder in neuem Glanz und ermöglichen eine Reise zu interessanten Regionen unserer Erde: Tropischer Regenwald, Sukkulentenhaus, Bergnebelwald, Bonsaigarten und Mittelmeergarten ergänzen das vielfältige Angebot des Parkes mit sinnlichem Erlebnischarakter.

Mit einem Rundgang wurde Oberbürgermeister Thomas Kufen und der Presse das Ergebnis der langen und schwierigen Sanierungsmaßnahmen von Melanie Ihlenfeld, Fachbereichsleiterin Grün und Gruga und Parkleiter Christian Kamer vorgestellt.

Von außen sichtbar sind die neuen Dachelemente, die aus Kissen mit drei Folien unter Überdruck bestehen und demnächst viel Energie sparen werden. Aber auch der Eingangsbereich, die Toiletten, die Brücke und alle Wege wurden renoviert sowie eine neue Beschilderung installiert. Unerwartet wollte der OB auch in die Kellergewölbe und es wurde deutlich wie weitreichend die Sanierungsmaßnahmen waren, denn hier musste viel an der Statik des Baukörpers gemacht werden. Auch die Zisterne zur Nutzung von Regenwasser geht jetzt wieder. Es verbirgt sich eben viel Technik hinter der tropischen Pflanzenpracht.

Hier gibt es tatsächlich noch einen Kohlenkeller, denn ursprünglich, bei Erbauung zur BUGA 1965, wurde mit Kokskohle geheizt. Heute macht das das Biomasseheizwerk an der Lührmannstraße vorwiegend mit Holzschnittabfällen.

Technische Probleme und Lieferverzögerungen hatten zu erheblichen Verzögerungen geführt. So war den Fachfirmen, denen man auch etwas Leidenschaft für die Aufgabe anmerken konnte, der Dank des OBs sicher.

Nun hat der Park endlich eine Attraktion wieder. Aber auch die benachbarte Schule Natur bekommt wichtige Räume für Ihre Kurse zurück.

Zu den Pflanzenschauhäusern, deren ursprüngliche Vorgänger ja dort standen, wo jetzt die Orangerie ist, gehört auch das Mediterraneum, das aber im Winterschlaf ist.

Ein Besuch in der Gruga lohnt eben zu jeder Jahreszeit und jetzt im Winter zum halben Preis.

Die Schauhäuser sind täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Für die Schauhäuser gilt die 2G-Regel. Das heißt, dass nur vollständig Geimpfte und Genesene (max. 6 Monate) die Schauhäuser besuchen können. Eine Ausnahme bilden Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre und Menschen mit einem ärztlichen Attest, das besagt, dass sie nicht geimpft werden können. Letztere müssen ein negatives Testergebnis vorlegen, das maximal 24 Stunden alt ist. Zudem ist in den Schauhäusern eine medizinische Maske zu tragen. Sollte es zu einem Andrang kommen, muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

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