RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

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Zukunft des Grugabades

Bürger sind eingeladen sich im Juni und September an der Planung zu beteiligen, was aus dem Grugabad werden soll! Eine Einladung folgt.

Das Grugabad, das die Stadt als „Aushängeschild der Essener Freibäder“ preist, ist mit seinen über 50 Jahren in die Jahre gekommen und wird nicht mehr so gut besucht, wie früher. Bei der Eröffnung 1964 (auf den alten Bildern erkennbar vor der BUGA 1968) hatte die Stadt noch 740.000 Einwohner und man ging öfter ins Freibad. Trotzdem ist es für viele Kult und auch heute noch gehen Jugendliche, Eltern mit ihren Kindern aber natürlich auch Schwimmer und Sonnenanbeter gern hierhin. 

Es ist mehr als eine Sportstätte! 
Nach dem Verlust des Stadions nebst Festwiese und Turnfesthalle ist es die letzte große Sporteinrichtung in Rüttenscheid. Rüttenscheid damit auch im Bereich des Sportes schon früh ein sehr großes Opfer für die Stadtfinanzen gebracht!

Da aber die Zuschüsse mangels Auslastung sinken und ein zweistelliger Mio.€-Betrag für die Sanierung mittlerweile im Raume steht, machen sich einige in Politik und Verwaltung grundsätzliche Gedanken über die Zukunft des Bades und der Fläche. - Wir kennen auch die Position, dass entlang der A52 bis einschließlich Flughafen am besten nur Gewerbe sein sollte.
Wie von Thomas Kufen schon vor seiner Wahl zum OB angeregt, soll jetzt ein Ideenwettbewerb stattfinden und die Bürger beteiligt werden. Derartige Planungsworkshops sind ja schon häufig mit gutem Erfolg in Essen praktiziert worden.

Wenn wir Bürger das Bad und die Grünflächen erhalten wollen, müssen wir mitmachen und uns dabei vor allem auch den objektiven Sachzwängen stellen! Wünsche sind das eine. Man kann aber z.B. die finanziellen Grenzen der Stadt auch nicht einfach ignorieren. Vielmehr sollte im Idealfall eine optimierte Lösung herauskommen, die den Verantwortlichen genug Argumente liefert Investitionen für die Bürger auch zu rechtfertigen.

Bei den Vorschlägen der letzten Jahre war so ziemlich alles dabei: Abriss, Sanierung, Ergänzung durch Hallenbad bzw. Überbauung eines Beckens mit Halle, Verkleinerung, Gesundheitszentrum statt Tribüne, Becken in Sport- und Spielflächen umwandeln…. Auch der Aspekt des Denkmalschutzes kam auf, als dieser vom Landschaftsverband Rheinland 2015 gefordert wurde. Über die positiven und negativen Folgen (Kosten, Bestandssicherung…) bestehen unterschiedlichen Einschätzungen.
Denkmalliste...

In der Stadtspitze besteht glücklicherweise eindeutig der Wille das Bad zu erhalten.


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