RÜTTENSCHEID - Gute Zeit.

Rückblick 2021

Rückblick "Rüttenscheid 2021"

Zum Abschluss des Jahres 2021 soll wieder ein Rückblick an die wichtigsten großen und kleinen Ereignisse dieses Jahres in Rüttenscheid erinnern, ähnlich, wie es früher bei unserem Neujahrsempfang geschah, den es auch im kommenden Januar leider nicht geben wird. Bei manchen Punkten möchte man sich wünschen, dass spätere Leser sich wundern werden, wie es doch zu Coronazeiten war. An praktisch allen war die IGR mehr oder weniger, direkt oder indirekt beteiligt.

Die Sammlung aus großen Themen und Kleinigkeiten bildet sich auch in unserer Chronik auf Facebook www.fb.com/ruettenscheid ab.

Unter www.ruettenscheid.de/2020 gab es schon eine entsprechende Übersicht von 2020.

Corona und kein Ende

Schon das Jahr 2020 stand im Zeichen von Corona und die Hoffnungen, dass es 2021 besser würde, wurden enttäuscht. Immerhin gibt es Fortschritte, wie die Impfung, mit Aussicht auf Besserung zu verzeichnen, aber erschreckend erscheint andererseits die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft generell.

So prägte die Pandemie auch dieses Jahr.

Mit Einschränkungen im öffentlichen Leben kam man schon aus 2020. Hart traf es den Kultursektor, die Messe, Einzelhandel und Gastronomie. Lockdown, Click&Buy-Türverkäufe, Click&Meet, Onlineshops etc. waren schon eingeübte Praktiken. Es ging bis hin zu Ausgangssperren.

Die IGR half wie schon im Vorjahr mit Listen von Gastronomen mit Außerhausverkäufen und Hinweisen auf Aktionen in Rüttenscheid, die über die Internetmedien verbreitet wurden und großen Anklang fanden.
In unserem Branchenbuch wurde die Kategorie Onlineshop aufgenommen und immerhin 80 wurden in Rüttenscheid gefunden.

Viele Initiativen, den lokalen Handel zu stärken, gab es weiterhin, und es ist ermutigend, dass das Bewusstsein bei den Menschen, das Lokale durch Nutzung zu unterstützen, weiterhin stark ist. Trotzdem ist der starke Trend zu Onlinehandel nachhaltig. Er geht aber vor allem auf Kosten der Innenstädte. Bisher kann man in Rüttenscheid keine erhöhte Zahl von Geschäftsaufgaben verzeichnen. Die Auflistung der Änderungen in Einzelhandel und Gastronomie (s.u.) ist nicht ungewöhnlich lang, und stets finden sich gute Nachfolger für Ladenlokale.

Mögen die intensiven Hilfen, die Bund, Land, aber auch die Stadt Essen gewährten, eine nachhaltige Wirkung haben.

Anfang Februar wurde das Corona-Testzentrum in der Grugahalle mangels Nachfrage geschlossen. Im März wurde sie wieder eröffnet.

Am 8.2.21 nimmt das Impfzentrum in der Messehalle 4 seine Arbeit auf.

 

Ende März gab es eine Maskenpflicht auf der Rü mit dem Ziel, die Geschäfte offen lassen zu können. Ende des Jahres ist diese längst vergangen, aber den Autor freut es zu sehen, dass ca. 30% der Menschen Ende Dezemger trotzdem auf der Rü freiwillig Maske tragen, denn schließlich ist es das Tun jedes Einzelnen, das gefragt ist.

Am 23.4. trat die Bundesnotbremse nach Überschreitung einer kritischen 7-Tage-Inzidenz von 149,8 mit einer die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr in Kraft. Kein Click&Meet. Nur noch Abholen erlaubt.

Auch beim Friseur braucht man einen negativen Schnelltest, In Bussen und Bahnen der Ruhrbahn ist eine FFP2-Maske erforderlich. Testcontainer werden aufgestellt. Die meisten stehen immer noch. Grundsätzlich wird es die neue Bundesregierung nicht anders machen als die alte, denn die Unsicherheiten und die möglichen Maßnahmen bleiben.

Für den Grugapark wurde ein Weg gefunden all dies zu vermeiden. Überhaupt gelang es der Stadt den Park als letzten in NRW zu schließen und als ersten wieder zu öffnen.

Ab dem 12.05.2021 durfte der Einzelhandel wieder mit click & meet + Test öffnen.

Luca wurde eingeführt, obwohl es längst bessere Programme gab. Aber wenn ein prominenter Sänger es empfiehlt…

In einem 10-Punkte-Plan des OBs im März wurden Maßnahmen zur Lockerung und zur Förderung der betroffenen Firmen beschlossen. Dazu gehört auch die Verlängerung der Außengastronomie auf Parkplätzen. Eine Maßnahme, die zwar optimiert wurde, aber immer noch Auswüchse zeigte, wie das Blockieren von Parkplätzen ohne sie zu nutzen. Die Frage des Einzelhandels, wie er denn gefördert würde, blieb leider unbeantwortet. Das Bemühen um das rechte Maß wird weitergehen, denn die positiven Effekte auch für die Aufenthaltsqualität sind andererseits unbestritten. Für den Sommer 2022 hat der Rat schon eine Fortsetzung beschlossen.

 
Im Juni wurde die Inzidenzstufe 0 definiert und der Sommer war erneut weniger infektiös.

 
Ende des Jahren schloss sich die IGR umgehend dem 2G-Bändchen-System an, um den Kontrollaufwand für die Geschäfte zu vermindern und den Einkauf für die Kunden zu vereinfachen. Hoffentlich bleibt uns das bald erspart, denn es ist sehr viel Arbeit.

Das Impfen ist mittlerweile auf die Ärzte verlagert, die erst über die Impfzentren klagten und jetzt über Überlastung. Die Stadt bietet weiterhin mobile und stationäre Impfangebote.

 
Was wird bleiben?

So manche Neuerung wird wohl auch bestehen bleiben und aktuelle Entwicklungen sich so beschleunigen. Neben dem Onlinehandel und vielen anderen online-Diensten wohl auch das Homeoffice oder Online-Meetings, was man im rechten Maß vielleicht auch gut finden kann. Viele Reisen und Zeit wurde jedenfalls für relativ sinnlose Präsenzbesprechungen eingespart. Ob Online-Tastings auch dazu gehören darf bezweifelt werden.

Der ohnehin latent überall vorliegende Personalmangel scheint der Gastronomiebranche erhalten zu bleiben, denn viele haben sich anders orientiert. Eine zusätzliche Gefahr für diese Branche.

Straßenpartys

Zu den Coronafolgen, die man nicht behalten möchte, gehören die Straßenpartys, die ab Fronleichnam (3.6.) zwischen Martinstraße und Rüttenscheider Brücke freitags und samstags abends mehr oder weniger spontan stattfanden und bis in den Morgen zu Randale und Müllbergen führten. Neben einem Nachholbedürfnis der Jugendlichen war die Situation einer frühen Öffnung in Essen bei noch geschlossenen Clubs auch in Nachbarstädten wohl entscheidend für diese Erscheinung, die sich dann leider als Jugendtreffpunkt etablierte. Das ist grundsätzlich verständlich, da Angebote für Jugendliche fehlen, aber die Excesse sind nicht hinnehmbar. 

Vor allem die Polizei, aber auch der Kommunale Ordnungsdienst brachten einiges an Personal auf, um dies in Grenzen zu halten. Die IGR sorgte kurzfristig für provisorische Reinigung, später unterstützt von der BVII. Dann kam die EBE regelmäßig auf Initiative des OB. Der Christinenpark musste zeitweise gesperrt werden.

Politik und Verwaltung wurden gebeten sich auf den nächsten Sommer einzurichten und Maßnahmen zur Abhilfe frühzeitig vorzubereiten.

 
Weniger Ereignisse im Laufe des Jahres

Wetterprobleme

Anfang Februar sorgen Schnee und Eis für ca. 9 Tage für Verkehrsprobleme. Wochenmärkte wurden teilweise abgesagt. In Rüttenscheid kamen nur die hart gesottenen Händler. Müll konnte von der EBE nicht abgeholt werden. Im Grugapark fielen Bäume unter der Schneelast am 24.1. um.

Für die Grugatrasse und auch andere wichtige Fahrradwege war gerade einen Winterdienst beauftragt worden, der noch nicht ganz funktionierte. Zur Förderung des Radverkehrs soll dieser erhalten bleiben.
Die Grugatrasse war außerdem für einige Monate wegen Kanalbauarbeiten gesperrt.

Im Oktober wurde der Grugapark wegen Sturmschäden gesperrt

 
Mit der Aktion #artfortrees wurden Baumbewässerungssäcke mit künstlerischen Motiven an 150 Straßenbäumen angebracht. Organisiert von der Ehrenamt Agentur Essen e.V., engagierten sich viele Bürger als „Gießkannenheld:innen“. Mit Hilfe der Stadtwerke wurden auch viele Großbehälter mit Gießwasser aufgestellt.

Dann war es aber ein weitgehend verregnetes Jahr und insofern gut für die Natur, wenn man von den Extremregenfällen absieht, die einige Regionen Deutschland trafen und lokal zu großen Katastrophen führten.

 

Die Ehrenamt Agentur in der Dorotheenstraße hat auch in diesem Jahr umfassende Hilfe, nicht nur, aber auch in der Pandemie, geboten und jedem, der sich engagieren oder vernetzen möchte, eine Möglichkeit geboten.

 
Barbara Hofmann wurde Seniorenbeauftragte in der Bezirksvertretung II

Das neue Zentrum 60plus hat unter Anke Jansen umfangreiche Aktivitäten entwickelt. Zu den vielen auch produktiven Projekten gehört ein Kochbuch mit 70 bewährten Rezepten und Anekdoten aus alten Zeiten, das von Senioren erstellt wurde. Es gibt nicht nur Anregungen zum Kochen und Backen, sondern auch Einblicke in das Leben der Autoren. Fotogruppen mit Austellungen, Ausflüge, Informationsangebote stehen in den vollen Monatsprogrammen. Respekt!

Hans-Peter Huch, der mit DJ-Kolege Peter Kettwig auch in diesem Jahr den OldieClub 45 monatlich in Radio Essen mit Musik aus den 60er und 70ern präsentierte, wird, sobald es Corona erlaubt, auch hier, im Isenberg-Treff mal auflegen.

 
Die rote und weiße Kirschblüte wurde wegen der Corona-Einschränkungen weniger gesehen.

 
Zwei Blindgänger führten im dich besiedelten Rüttenscheid zu außergewöhnlich hohen Evakuierungsaufwand, insbesondere am 26.2. an der Manfredstraße, aber vor allem am 10.8. Rosastraße, wo in Stundenfrist 10000 Anwohner evakuiert werden mussten. Die Messe bot bis in den frühen Morgen Unterschlupf.

Im April feierte die Galerie Cinema 50jähriges Bestehen, ohne dass dies richtig gefeiert werden konnte. Hanns-Peter Hüster war auch im Vorjahr verstorben. Die für ihr Programm vielfach preisgekrönte Galerie Cinema ist nicht nur das kleinste Einzelkino des Ruhrgebiets, sondern auch das älteste Programmkino NRWs. Über 45 Jahre läuft kontinuierlich der Kultfilm Harold & Maude.

Das Krupp Krankenhaus feiert im März seinen 150-jähriges Bestehen. Wegen Corona beschränkte sich dies auf einen schönen Beitrag des WDR und der WAZ. Wir haben historische Bilder beigesteuert. 

Im April erschien neben dem neuen Jahrgang des Rüsé Weins nun auch ein „Rü de blanc“, der auf die weißt Kirschblüte anspielt.

Der vom Stiftungsverein Grugapark initiierte neue Schmetterlingsgarten in der Gruga wurde eröffnet. Das Glashaus wird 2022 durch ein größeres ersetzt, weil dieses nicht früher lieferbar war.

 

Im Grugapark wurden die Pflanzenschauhäuser im Grugapark umfassend saniert und die Attraktion am 1.12. wieder eröffnet.

Mit Rudi Buers (Mitte) ging 2021 der bekannteste und beliebteste der ehemals drei Dorfpolizisten (Bezirksbeamten) in den Ruhestand, was zu vielen bedauernden Rückmeldungen führte.

Am 3. Juli 2021 ist der ehemalige, langjährige Pastor von St. Ludgerus Heinrich Grafflage im Alter von 88 Jahren gestorben. Auch, wenn er seinen Ruhestand seit 2008 in seiner Heimat Borbeck verbrachte, ist er doch sehr vielen Gemeindemitgliedern von St. Ludgerus in lebhafter Erinnerung geblieben.

Mit Bodo von Rappard ging ein markanter Akteur des Karnevals.

 

Eine Übersicht der Veranstaltungen zeigt auch die Aktivitäten der IGR:

 

Veranstaltungen

Weniger Veranstaltungen im Grugapark:

Die Veranstaltungen im Grugapark wurden weitgehend abgesagt oder mit Einschränkungen vor allem im Sommer durchgeführt.

Als erste traf es das Parkleuchten.

Im Sommer gab es ein vielfältiges Programm von Theater, Musik, Comedy und Familienprogramm vor allem im Musikpavillon, zu dem auch das Konzert der Essener Philharmoniker gehörte. Die EMG zeigte Einiges, dass sonst bei Essen Original stattgefunden hätte.

Der Weltkindertag im September wurde „Parkgeflüster“ für Kinder.

Bilder unter dem Motto „Starke Frauen“ zeigte der Parkt entlang der Farbenterrassen. Die Ausstellung wurde sogar verlängert.

Das Marktsingen musste auch in diesem Jahr ausbleiben.

Am 29. Januar fand der Sauberzauber von Stadt und Ehrenamt Agentur trotz allem mit Einschränkungen statt. Er ist 2022 vom 12.-25.3. geplant

Der Rosenmontagszug, den es 2020 noch gegeben hatte, fiel aus. Auch für 2022 wird Karneval praktisch ausfallen.

Es war zwar kein Ersatz, aber zu Rosenmontag konnte man, unterstützt vom Prinzenpaar, im Foyer der Messe beim DRK Blut spenden. Eine Wiederholung ist am 1. März 2022 geplant!

Die 17. Tour de Rü, die Oldtimerausfahrt der IGR, war schon in 2020 ausgefallen und konnte am Wunschtermin, Ende Februar, auch nicht stattfinden. Am 11.9. erfolgte sie dann mit gutem Erfolg, indem Start und Ziel auf den Messeparkplatz P2 verlagert wurden.

Unsere Kunstmeile RüArt hatte sich schon 2020 als Corona-resistent erwiesen, weil sie zu keinen Menschenansammlungen führt. Lokale Künstler zeigen ihre Werke in rund 100 Schaufenstern entlang der Rü, und das gelang auch im Juni 2021, verbunden mit einem Verkaufsoffenen Sonntag am 6.6..

Der Verkaufsoffene Sonntag am 11.4. war zuvor wegen des Wegfalls der Anlassveranstaltung Techno Classica ausgefallen, der am 12.12. wegen des Ausfalls des Wintermarktes.

 
Sehr traurig war die Absage der Gourmet-Meile „Rü… Genuss pur“, die nicht organisiert werden konnte, weil die Gastronomen alle Hände voll damit zu tun hatten, die Wiedereröffnung ihrer Lokale unter der Bedingung des Personalmangels zu bewerkstelligen. Sie soll 2022 stattfinden. Hoffentlich ist die Lage dann besser.

Das Oktoberfest fand allerdings als eine der ersten reinen 2G-Veranstaltungen mit strengen Kontrollen statt. Probleme sind nicht bekannt.

Das Sommerfest mit Trödelmarkt wurde zum „temporärer Freizeitpark“ – quasi eine corona-konforme Variante - umgewandelt und fand nicht mehr auf P1 und P2, sondern als Kirmes-Park am Stadion statt.

Für das Rü-Fest sind die Randbedingungen, zu denen auch die personellen Ressourcen gehören, weiterhin schlecht. Ein geplantes kleines Straßenfest zwischen Brücke und Martinstraße, mit dem man zur positiven Entwicklung im Sommer etwas gegen Corona setzen wollte, wurde wegen der o.g. wilden Straßenpartys nicht realisiert. Wir hätten sie damit noch verstärkt und sie hätten das Fest in der geplanten Form sicher extrem gestört.

Der E.ON Firmenlauf fand mit Sicherheitsmaßnahmen im September nur im Grugapark statt.

Die Dukes of Downtown konnten nicht in der üblichen Form stattfinden, machen aber weiter.

Jelena Ivanovic hat es nicht nur geschafft die Veranstaltungsreihe Kunstbaden im Grugabad in 2021 durchzuführen, sondern, trotz Wegfalls von Fördergeldern durch Crowdfunding auch ein Programm für 2022 aufzustellen. Respekt! Und Dank an die Unterstützer.

Im Juni fand das Public Viewing der Fußball-EM durch TAS und EMG im Musik Pavillon der Gruga statt. Zu der ursprünglichen Erweiterung als Picknick auf der Kranichwiese kam es mangels sportlichem Erfolg der Mannschaft leider nicht.

Am 11.9. gab es wieder Hofmärkte.

Die Kunstspur - offene Ateliers - fand im September statt.

Im November starteten die Clubs und einige Live-Musik-Veranstalter wieder, was aber bald wieder von Corona ausgebremst wurde. Ende des Jahres sind alle Clubs bundesweit wieder zu.

Der FEK feierte den Saisonauftakt des Karnevals im Oktober in der Grugahalle und das Hoppeditzerwachen in Rüttenscheid fand sehr eingeschränkt am 13.11. vor dem Hudsons statt. Alle Galaveranstaltungen wurden danach verboten. Für den Rosenmontagszug 2022 sieht es Ende 21 schlecht aus.

Es gab auch wieder den lebendigen Adventskalender.

Die Messe Essen führte eingeschränkt die Mode Heim Handwerk im November, die Spiel im Oktober, die Motorshow im November/Dezember und viele kleinere weitere durch. Trotz der Krise konnten viele neue Messen und Kongresse gewonnen werden. Vom 7.-9. Januar 2022 z.B. die Baumesse.

Die Stammtische der IGR konnten nur draußen stattfinden und zwar am 22.6. und 11.8. im Wassergarten.

 

Die Sommerblumen wurden wie jedes Jahr von der IGR von Mai bis Oktober auf der Rü aufgestellt.

Ihnen schloss sich wieder die Winterbeleuchtung an.

 

Der Wintermarkt wurde kurzfristig aufgrund der Coronalage abgesagt.

Dafür haben wir - mit neuem Team - wieder die Weihnachtsdeko an den Lampen entlang der Rü angebracht, Weihnachtsbäume aufgestellt, die Siechenhauskapelle beleuchte. Erstmals gab es an Weihnachtsbäumen nennenswerten Vandalismus.

und eine sehr erfolgreiche Nikolausaktion durchgeführt.

Unsere Aktion StreetArt, bei der im Vorjahr "Stromkästen" (Trafostationen und Kabelschränke) von Westnetz von Schülern des Maria-Wächtler-Gynasiums und KiTa-Kindern bemalt wurden, mußte ein Jahr pausieren. Für 2022 haben wir alle Vorbereitungen getroffen im Frühjahr die alten Standorte und einige neue entsprechend zu gestalten, um Farbe in den öffentlichen Raum zu bringen. Westnetz sei dank.

 

Unser Rüttenscheider Honig kam zwar spät, aber rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft.

Die wegen Corona einmal ausgefallene Mitgliederversammlung der IGR wurde mit Unterstützung von Horst Melzer vom Sportinternat am 25.8. nachgeholt. Der Vorstand wurde bei Neuwahl bestätigt und Dietmar Schweinsberg und Patrick Kramm sind neu im Erweiterten Vorstand.

Generell fehlen seit Corona Versammlungsstätten, etwa für Vereine.

Das Sportinternat war mit Sieger bei der Olympiade, denn wieder haben Absolventen dieser wichtigen Fördereinrichtung große Erfolge erzielt. Olympia-Silbermedaillensiegers im Ruderachter Jakob Schneider wurde dann auch auf der Rü groß empfangen.

 

Ronny war das ganze Jahr über im Auftrag der IGR zur Reinigung der Rü am Sonntag unterwegs.

 

Vieles andere ließe sich nennen.

Der fast tägliche gespeiste Blog auf Facebook erreichte im Sommer 20.000 Likes nachdem sich schon länger über 20.000 Abonnenten hier über Rüttenscheid informieren. Die Zahl der pro Monat erreichten Menschen liegt zwischen 40.000 und 90.000. Der Instagram-Kanal ist noch nicht so lange aktiv und hat ca. 9.000 Follower, allerdings bei fast gleich vielen erreichten Personen. Das sind jeweils unterschiedliche Personen, nicht Besuche.

Eines der wichtigsten Elemente der Online-Medien, die Veranstaltungsübersicht, ist wegen Corona wieder ausgeschaltet, da es zu wenig Veranstaltungen gibt und die Meldungen zu unsicher sind. Soweit sie gefunden werden, werden Facebook-Veranstaltungen aber übernommen. Hinweise wären hilfreich. Leider melden Veranstalter und Künstler ihre Veranstaltungen nicht von sich aus, um diese Werbung zu bekommen.

Der Shopping-Flyer wurde aktualisiert. Ein Buch über den inhabergeführten Einzelhandel in Rüttenscheid ist zwar verspätet, soll aber in absehbarer Zeit erscheinen. 

Ständig laufenden Aktionen sind der Rüttenschirm (Leihschirm), die Rü-Tasche, der Rüttenschein Stadtteilgutschein

 

Änderungen in Gastronomie und Einzelhandel

Die Zahl der Änderungen ist angesichts von 177 Gastronomen und fast 400 Einzelhändlern nicht groß und in der Größenordnung der Vorjahre.
Dass Schließungen Corona-bedingt waren, scheint nur in zwei Fällen der Fall zu sein.
Die Zahl der Gastronomiestandorte geht weiter leicht zurück, weil einigen Gastronomen andere Nutzer folgten.

Trotz Corona haben auch in diesem Jahr einige Gastronomen neu eröffnet.

Schick Essen eröffnet an der Friederikenstr. 49 mit gehobener Küche mutig in schweren Zeiten Ende März. Der Name nimmt Bezug auf die Traditionsgaststätte Harry Schick, die dort jahrzehntelang war.

BohnenKartell - schon bekannt aus der Witteringstraße - eröffnete im März im ehemaligen Yomaro (Rü66) eine Kaffeebar. Der Yogurtanbieter Yomaro lief auch gut und ist von daher ein Verlust. Grund für die Betriebsaufgabe waren persönlicher Natur.

Döna wurde in der Rü 59 nach Jahren der Renovierung und des Wartens tatsächlich im April eröffnet.

Copenhagen Coffee Lab in der Hildegardstr., Ecke Rellinghauser Nachfolger von Oak, ist nicht nur eine Bäckerei mit Spezialitäten, sondern auch ein Café, was allerdings durch Corona kaum umgesetzt werden konnte.

Im Juli eröffnete Cowboystyle in der Alfredstr. 122 (früher Drago, dann Rodizio) ein Steakhouse.

Ebenfalls im Juli eröffnete Sushi Bistro Byakko in der Kortumstraße 46a für Liebhaber von authentischem Sushi und japanischer Küche. Neulich wurde es vom japanischen Ministerium Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei geehrt. Tragischerweise wurde der Betrieb nicht nur durch Corona, sondern auch durch eine riesige Kanalbaustelle schwer belastet, die noch bis 2022 andauern wird. Auch die fünf anderen Gastronomen in dem Umfeld sind durch die Baustelle existenziell bedroht und verdienen einen Besuch. Zweigert- und Kortumstr. sind weiterhin gesperrt.

Im September nach langer Umbauzeit Miss Hops als Nachfolger des legendären planB in der Rü 201 mit über 100 Biersorten und „Ruhrgebietsküche 2.0“.

Im Oktober eröffnete Bastian Herzogenrath vom 19Down im ehem. Solid den neuen Club Purple, der Coronabedingt zur Zeit als Bar betrieben wird.

Im Mai eröffnete 60 seconds to Napoli in der Rü 199 und hat seitdem großen Erfolg mit seinem speziellen Konzept.

Die Pizzeria Buon Cafe hat geschlossen und noch im Dezember wollte eigentlich ein spanisches Frühstücksrestaurant Emilia eröffnen. Das ist für Anfang 2022 zu erwarten.

Das GAO bietet seit Dezember in der Rü 39 als Nachfolger des Eleon vietnamesische und japanische Küche mit neuen, modernen Kreationen.

Schumskis Grill schloss wegen Differenzen mit dem Vermieter. Jetzt ist da ein Friseur.

Käthe & Kalle schloss nach nur kurzer Zeit tragisch.Die Zukunft des Standortes ist unsicher.

Das KaBü wurde erst Testzentrum und dann Agentur, womit ein schönes Co-Working-Café nicht unerwartet verschwand, denn die Entscheidung sich zu verändern wurde wohl schon vor Corona von den Betreibern getroffen.

Nach über 30 Jahren schließt zum Ende des Jahres das Café Mondrian und ein neues Bistro wird entstehen.

Das Tatort schleißt Ende des Jahres und wird eine renommierte italienische Nachfolgerin finden.

 

Halb Einzelhandel mit Wohnaccessoires, Geschenkartikeln und Heimtextilien, halb Bistro mit Delikatessen und Weine, vornehmlich aus Spanien und Portugal ist das Annabelle in der Annastr. 43, das im August eröffnete.

blond bakery in der Rü 119 hat als familiärer Untermieter der Vollkornbäckerei Backbord mit eigener Produktion vor Ort eröffnet. In 5. Generation wird mit traditionellen, aufwändigen Backverfahren in Bioqualität Sauerteigbrot hergestellt und ganz frisch verkauft. Wie schon immer also traditionelles Handwerk auf der Rü

Mit pro bio.MARKT hat im November im Girardethaus ein neuer Bio-Supermarkt eröffnet.

Die Platzhirsche REWE und Edeka Hundriester modernisierten derweil. REWE grundlegend und führte dabei auch Selfscanning ein.

Quasi das Gegenteil sind zwei Donut-Läden, die mit TopTop Donuts in der Rü 143 und Freshnuts - The Donut Factory in der Klarastr. 7 eröffnet haben.

Herr Cremer von Edelguth eröffnete im Juni den Cremerladen in der Hedwigstr. 7 mit Schuhen und Herrenmode. Auch in den Nebenstraßen tut sich also etwas.

Im Juni eröffnete Märris Goldschmiede in der Isenbergsr. 56 und bekam auch gleich einen wichtigen Preis.

eyes + more hat im August in der Nachfolge von benefit in der Rü 103 (Rü Karree) eröffnet und erweitert das ohnehin schon große Angebot an 11 Brillenanbietern um weitere Angebote.

Rue Affairs zog in die Rü 80, wo der Laden für Damenmode uns Accessoires noch mehr brummt.

An der Ecke Krawehlstraße folgte ihm im November der Conceptstore „Mein Lieblingsladen“ mit großem Erfolg.

Hanke Wohnkonzepte bietet jetzt auch in der Rü 153 hochwertigen Wohnideen und Komplettlösungen für Raumausstattung und Inneneinrichtung

Ein Tupperware Shop ist ehr selten, obwohl das Produkt sehr verbreitet ist. In der Sabinastr. 12-14 kann man jetzt das Sortiment kennenlernen und Veranstaltungen organisieren.

Dear Emma“ heißt der neue Second Hand Shop, der im November in der Emmastraße 24 (vorm. Papierkunst) eröffnet hat.

Das Haus der Mobilität hat als Ableger des Samitätshaus Lang in der Alfred 56 mit einem umfassenden Angebot für gehbehinderte Menschen eröffnet.

Mit Stefans Bude hat im Dezember ein traditioneller Kiosk nach 60 Jahren geschlossen. Das Ladenlokal wird ein Herrenfriseur.

Hifi Pawlak hat seine Filiale in der Rü 105 geschlossen u.a. weil die meisten Kunden doch mit dem Auto kommen und die Aussichten im Rahmen der Fahrradstraßendiskussion zu trübe erschienen.
Das Gleiche gilt für das Schuhgeschäft Salve, das an der Flora zusätzlich zu den wenigen Parkplätzen den Wegfall weiterer durch die Parkplatzgastronomie beklagte.
In beiden Fällen gibt es bereits Nachmieter, die noch nicht genannt werden sollen.

Auch das benachbarte Mode- und Kosmetikgeschäft Lilo Kalthoff wird im Februar schließen.

Im April zog der sehr renommierte Herrenausstatter Klasmeyer von der Innenstadt in den nördlichen Teil der Rü, der sich in den letzten zwei Jahren durch Sanierungen von Altbauten und Neubauten sehr positiv entwickelt hat.

Ihm folgte im dortigen vonovia-Neubau an der Folkwangstraße mit smow im November ein Anbieter von hochwertigen Designermöbeln und Einrichtungskonzepten.

Womit ein Bogen zur städtebaulichen Entwicklung geschlagen wäre.

 

Bauprojekte und städtebauliche Entwicklung

Die nördliche Rü macht sich. Zwischen Steag und Stadtwerke wurden auf beiden Straßenseiten der Rü viele Altbauten hochwertig renoviert und neu vermietet. Teilweise mit hochwertigen Geschäften, wie den Herrenausstatter Klasmeyer oder dem Innenausstatter und Anbieter von Designmöbeln smow im Neubau von vonovia an der Ecke Folkwangstraße. Die Stadtwerke haben ihr Kundenzentrum schick ausgebaut.

In der weiteren Verlängerung, der Huyssenallee ist auch eine sehr rege Bautätigkeit zu verzeichnen, was zusammen passt und sehr zu begrüßen ist.

 

Der Bauboom, der sich in den letzten Jahren in Rüttenscheid dadurch ergeben hat, dass sich wegen eines Baustopps östlich der Rü viele Bauprojekte über 8 Jahre aufgestaut hatten, klingt allmählich aus. Der Parc Dunant, das größte Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen PH, ist fertig, ebenso die Bebauung des ehemaligen Geländes von Holz Conrad oder auch die Köndgenstraße sowie die schon genannte Folkwangstr. von vonovia.

Auch der Rü Bogen gegenüber dem Krupp-Krankenhaus wäre fertig, hätte es nicht Ärger zwischen den beteiligten Firmen gegeben. Seit Herbst 2021 scheint es weiter zu gehen.

Noch in Bau sind Ende 2021 die Wohnbebauung des ehemaligen Geländes der Spedition Paas, Parc du Sud, an der Manfredstraße und Belle Époque gegenüber.

Der Neubau der neuapostolische Kirche Essen-Rüttenscheid an der Franziskastraße ist nach Verzögerungen im Gange.

Nichts tut sich dagegen auf dem Grundstück "Brüne", Rü 325, dessen Bebauung vielfach in der Presse angekündigt wurde.

In Planung und weiterhin politisch im Rahmen der Änderung des Bebauungsplanes umstritten ist die Bebauung eines Teils des Messeparkplatzes P2 an der Rüttenscheider Brücke mehr....

Neu hinzugekommen und noch nicht öffentlich vorgestellt sind die Baupläne der Zech-Gruppe, die auf P2, zwischen Alfredstraßenbrücke und (ihrem) Atlantic-Hotel eine neue Verwaltung für sich bauen will. Bisher hat nur die WAZ über das "Zech-Haus" berichtet.

Auf der Rü sollten bald die Häuser Rü 126 und 128, die aus Kriegszeiten nur ein bzw. drei Etagen haben, neu gebaut werden. Voruntersuchungen liefen im Dezember. Grund für den so späten Bau war die Auflage, die Vorderkante deutlich zurückzusetzen, von der die Verwaltung nach 70 Jahren wohl jetzt abgerückt ist.

 
Für Diskussionen sorgte, dass die Polizei möglicherweise das denkmalgeschützte Polizeipräsidium am Haumannplatz verlassen wird, in dem sie über 100 Jahre residiert. Das Land als Eigentümer will es behalten, aber welche andere Nutzung dann käme ist unklar. Im Laufe 2021 ist die Polizei u.a. mit der Polizeiinspektion 2 (vorm. Norbertstr./gegenüber Messe) in das Gebäude der ehem. Karstadt HV umgezogen.

Nach 60 Jahren nahmen wir Abschied von der Versöhnungskirche an der Alfredstraße, die 2022 abgerissen wird. Es sollen Seniorenwohnungen entstehen.

Eine Übersicht über die Hochbauvorhaben der letzten mittlerweile mehr als 10 Jahre findet sich hier…

Städtische Bauten

Aufgrund des hohen Bedarfes sind viele Erweiterungen von Schulbauten auch in Rüttenscheid im Bau (Erweiterung Sternschule und Andreasschule, mehrere Sporthallen und -plätze u.a. an Helmholz Gynasium und Bertha von Suttner...). In ganz Essen wird für rund 500Mio€ an Schulen gebaut.

Teilweise gab es leider Verzögerungen wegen Problemen bei Planung, Ausschreibung oder der Verfügbarkeit von Baufirmen. Die Planungen an der Käthe Kollwitz Schule wurden 2021 verworfen. Die neue Planung über jetzt drei Etagen ist in Arbeit.

Ein Neubau an der Rosastraße in Holzbauweise soll als Ausweichquartier während der Sanierung einiger Schulen dienen und ist in der Nachbarschaft umstritten, weil Grünfläche bebaut wird.

Alle Flächen, die gefunden werden und mit Schulen bebaut werden können, werden im Moment in Essen genutzt bzw. geprüft, da die Prognosen eine stark steigende Schülerzahl von bis zu 20% vorhersehen. Für Rüttenscheid wird vor allem ein Standort für eine neue Grundschule gesucht und dies möglichst nahe Holsterhausen.

Auch das Schwimmzentrum Rüttenscheid wurde renoviert und ausgebaut.

Die Pandemiezeit konnte bei den Sanierungsmaßnahmen in der Villa Rü nur wenig genutzt werden. Der Brandschutz erfordert Arbeiten, die noch lange für Einschränkungen sorgen werden. Vom mehrfach auch durch die Bezirksvertretung angemahnten Aufzug ganz zu schweigen.

Verkehrsthemen / Tiefbauvorhaben

Anfang 2021 wurde in der Zweigertstraße gegenüber dem Landgericht eine große Tiefbau-Baustelle zur Erneuerung der Kanalisation eingerichtet, die 13 Monate andauern soll. Die Zweigertstraße ist für diese Zeit Richtung Rü und teilweise auch in Gegenrichtung gesperrt, ebenso die Kortumstraße. Für die anliegenden sechs Gastronomen ist dies existenzbedrohend. Der Verkehr aus Richtung Holsterhausen wird auf die Martinstraße geleitet und landet auf der Rü um wieder auf die gewünschte Fahrtrichtung zu kommen, weil man auf die Alfredstraße nicht links abbiegen kann.

Während das größte Bauprojekt Parc Dunant fertig ist, wurde um das benachbarte Rommenhöllergleis gestritten, das zu einer Fahrradtrasse werden soll. Rodungsarbeiten rissen viel mehr wertvolle Bäume weg als erforderlich und zulässig war, und das Bemühen den über weite Strecken ausreichend breiten Weg zu nutzen, um einen getrennten Fußweg anzulegen, scheiterten. Eine komplizierte Geschichte, wie bei fast allen Verkehrsfragen.

 
Der Abriss des alten Trafogebäudes von Westnetz an der Martinstraße hat begonnen und wird noch bis Mitte 2022 gehen. Die Bemühungen, es als Afrika-Museum oder Kultur- und Jugendzentrum zu nutzen, sind leider gescheitert. Die Bemühungen hier ein multimodales Parkhaus für Fahrräder und Autos, inclusive Lademöglichkeit und Sharing-Angebot für beide zu errichten, gehen weiter.

Auch vielen andere Schritte, in Rüttenscheid zur sog. Verkehrswende beizutragen, wurden unternommen. Auf der Alfredstraße als Teil eines größeren Systems wurden immissionsabhängige und lageoptimierte Ampelsteuerungen installiert. Die IGR hat 8 Standorte für Fahrradhäuser benannt. Zwei sollen bald kommen. Anträge zur Optimierung des Parkleitsystems und von Parkplätzen, wie den Messeparkplätzen, zu weiteren Nord-Süd Fahrradstrecken bis hin zu Quartiersparkhäusern sind auf den Weg gebracht und in der Diskussion.

Die Ruhrbahn führte mit Verzögerung den On-Demand-Shuttle Bussi im zweijährigen Testbetrieb ein, dessen Angebotsgebiet in 2021 mehrfach erweitert wurde. Ende 2021 wurde auch die entfernungsabhängige Abrechnung von ÖPNV-Fahrten NRW-weit (eezy) eingeführt. Die Integration in die ZÄPP der Ruhrbahn steht bevor. Ein großer Schritt zur Vereinfachung der ÖPNV-Nutzung.

Die Fahrradstraße auf der Rü wurde zwar schon 2021 fertiggestellt, die Fertigstellung der Beete und die Wiederaufstellung der Parkleitsystemschilder erfolgten allerdings erst im Laufe des Jahres 2021.

Grün&Gruga war so nett unsere Idee eines Rosenbeetes zu realisieren, dass auch lange schön am Stern geblüht hat. Danke!

Im Sommer erfolgte eine erneute Zählung und Befragung, um die Wirkung der Maßnahme zu ermitteln, weil dies der Fördergeber so vorsah. Die Pandemieeffekte, die Baustelle an der Zweigertstraße, Einführungsprobleme etc. lassen den Zeitpunkt aber ungeeignet erscheinen. Die Folgen sind umstritten, weil vorgeschlagene Modalfilter (Abbiegezwänge mit und ohne Einbahnstraße) zu viele Kunden vertreiben würden. Eine Existenzbedrohung insbesondere für den hochwertigen Einzelhandel und die Einkaufsstraße Rü.

In 2021 wurde der Grüne Pfeil für Radfahrer eingeführt und auch auf der Rü, der Wittering, der Henri-Dunant- und anderen Straßen installiert.

 

Am 15.4.21 begann der Umbau der U-Bahn-Bahnsteige an den Haltestellen Rüttenscheider Stern und Martinstraße. Sie soll 13 Monate dauern. Dann kommen die neuen Niederflurbahnen, die dann ein barrierefreies(armes) Ein- und Aussteigen erlauben. Die Elektroinstallation wird bei der Gelegenheit komplett erneuert und der Brandschutz in dem Zusammenhang verbessert. Die Container nehmen an den Parkplätzen Rüttenscheider Stern und Martinstraße über 10 Stellplätze weg.

Wann der mehrfach verschobene Komplettumbau des Rüttenscheider Sterns erfolgen wird ist unklar. Es kann 2022 sein. Dann ist für mehrere Monate mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Gleise und Haltestellen werden komplett erneuert.

 

Weiterführende Informationen auf unseren Seiten auf Facebook, instagram, und dieser Website.

Es zeigt sich also, wie dynamisch und hoffentlich krisenfest Rüttenscheid ist und wie alle mit viel Solidarität, Kreativität und Tatkraft mitwirken diese schwere Zeit zu überstehen. Möge erhalten bleiben, was wir schätzen!

Dank an alle, die mitwirken, insbesonde den Behörden, der EBE, den Sponsoren, den Mitgliedern und dem IGR-Team.

Auf ein gutes 2022!!!


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