Auch in diesem Jahr hier wieder ein unvollständiger Rückblick auf das vergangene Jahr 2025, um an einige große und kleine Ereignisse dieses Jahres in Rüttenscheid zu erinnern.
Eine vollständigere Chronik findet sich auf unseren Facebookseiten mit über 400 Postings in 2025, die auch auf unserer App gespiegelt wird.
Positive Bilanz
Obwohl sich das gesellschaftliche und wirtschaftliche Klima, das durch Corona, Kriege und Krisen schon in den letzten Jahren schwierig war, weiterhin verschlechtert hat, konnte sich Rüttenscheid wieder sehr gut halten. Es gilt mehr denn je bei Bewohnern, Kunden und Firmen als sehr attraktiver Stadtteil. Wir konnten als IG-Rüttenscheid weiterhin dazu beitragen und haben mit großem Einsatz die traditionellen Veranstaltungsformate sowie viele neue Impulse realisieren können. Die Leerstände entlang der Rü sind weiterhin nahe null, die Wechsel gering und meistens hin zu, qualitativ hochwertigeren Anbietern. So bleibt das Angebot hochwertig und attraktiv.
Zu den wichtigsten Aspekte gehören in 2025 die Entscheidungen der Politik, insbesondere im Verkehrsbereich, weswegen sie ausnahmsweise hier an erster Stelle erwähnt wird. Auch hier hat die IGR in Vernetzung mit den anderen Betroffenengruppen im Stadtteil viele inhaltliche Beiträge geleistet.
Politik
Das Jahr begann mit dramatischen Auswirkungen einer Verkehrsregelung auf der Rü und endete damit, dass Politik eingesehen hat, dass ein organisch gewachsenes, komplexes und erfolgreiches System mit sehr vielen Beteiligten nur organische und behutsam entwickelt werden kann, soll es keinen erheblichen Schaden nehmen.
Im Oktober zu 2024 wurde nach monatelangen Fachdiskussion durch ein Versehen verfrüht, eine Verkehrsregelung eingeführt, die im Wesentlichen aus Modalsperren am Nord- und Südende der Rü, sowie aus einer unechten Einbahnstraße zwischen Martinstraße und Rüttenscheider Stern bestand. Erhebliche Einbußen beim Einzelhandel, Verkehrschaos und eine große Belastung der Nebenstraßen waren die Folge. Ein Nutzen für den Radverkehr, war durch die Staus an den sperren kaum zu erkennen. Der Umwelt wurde durch Staus und Umwegfahrten geschadet.
Im Januar erreichte die Fa. ifm vor Gericht eine einstweilige Aufhebung der Modalsperre am Nordende. Die Verwaltung führte eine Modifikation ein, die die Situation noch komplizierter machte, als sie ohnehin schon war. Eine weitere Klage im Bereich Emma- und Christophstraße führte zu einem ähnlichen Ergebnis, woraufhin der Oberbürgermeister, die gesamte Regelung, die damit nicht mehr konsistent war, aufhob. Mangels politischen Konsenses und aufgrund der realen Erfahrungen schloss er eine Wiedereinführung aus. Im Weihnachtsgeschäft 2024 erholten sich die Umsätze dann entsprechend.
Es folgte eine Kommunalwahl im September, die dazu führte, dass die bisherige Mehrheit aus CDU und Grünen nicht mehr möglich ist. Die Koalition war kurz vor der Wahl von der CDU aufgekündigt worden. Man kann die Wahlergebnisse in ihrer Grundtendenz als Abwahl der bisherigen politischen Grundrichtung ansehen.
Direkt gewählt wurden Lan Lemke (CDU) in Essen Süd und Elke Zeeb (Grüne) in Essen Nord.
Die einzige realistische Koalition im Rat ist die von CDU und SPD (weder CDU/Grüne noch SPD/Grüne oder theoretisch CDU/AfD sind möglich).
In einem Koalitionsvertrag einigten sich beide darauf, keine weiteren Verkehrseinschränkungen auf der Rü vorzunehmen. Maßnahmen im Bereich des Lieferverkehrs, Ausschilderung u.a. sollen ergriffen werden. Immerhin hat die IGR eine Liste von rund 40 großen und kleinen Maßnahmen vielfach vorgelegt, die auch mit Unterstützung des OBs Ende des Jahres nochmals den Behörden ans Herz gelegt wurde. Es sollen weitere Nord-Süd-Strecken im Radverkehrsnetz entwickelt werden.
Diese neue Richtung führt bei vielen Betroffenen zu großer Erleichterung, bei Firmen zu Planungssicherheit und bei Radverbänden zu Enttäuschung.
Im Koalitionsvertrag, in dem natürlich alle Themen dieser Stadt berücksichtigt werden, wird die neue Ausrichtung mit Worten wie “Pragmatismus”, “Priorität für das wirtschaftlich und schnell Machbare”, “Abkehr von Ideologie und Orientierung an den Bedürfnissen der Bürger” beschrieben.
In den ersten Sitzungen von Rat, Verkehrsausschuss und BVII nach der Wahl wurde dann auch eine entsprechende Richtungsänderung deutlich. Im Verkehrsbereich ist damit zu rechnen, dass es zukünftig keine sog. Push-, sondern nur Pull-Maßnahmen geben wird. D.h. die Schaffung von Alternativen und Anreizen (Pull) wird angestrebt und nicht Zwang oder Druck (Push).
In der Bezirksvertretung II, zu der Rüttenscheid gehört, wird es auch in Zukunft wechselnde Mehrheiten geben.
Siegfried Grabenkamp (CDU) wurde zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt.
Erstmals stellt die CDU, in allen neun Bezirken der Stadt den Bezirksbürgermeister und die Bezirksbürgermeisterin.
In sehr vielen großen und kleinen Themenbereichen engagiert sich die IGR weiterhin für den Stadtteil und die Anlieger. Sie ist im engen Kontakt mit der Bezirksvertretung und hat eine lange Wunschliste an die Verwaltung.
Aus 20 bewerteten, potenziellen Standorten für Sitzbänke wurden fünf von der Verwaltung zur zeitnahen Installation zugesagt. Auch die Reparatur einiger defekter Bänke wurde zugesagt.
Zu dem 40-Punkte-Plan für die Rü gehört auch die Neupflanzung von acht Baumstümpfen, die seit vielen Jahren auf der Rü überfällig ist. Ebenso die neue Bepflanzung der Nordkante des Christienparkes.
Hunderte verträgliche Standorte für Fahrradbügel in den Nebenstraßen und auf der Rü wurden der Verwaltung vorgelegt.
Nachdem Ronny, die Reinigungskraft der IGR, verstorben ist, wurde immer wieder die Reinigung am Sonntagvormittag an den wenigen durch Partys verschmutzten Stellen gefordert. Sie wäre durch das Team der EBE, die ohnehin in der Innenstadt reinigen, möglich.
U.s.w. u.s.w.
Bauvorhaben
Noch vor der Wahl haben in 2025 die letzten großen Bauvorhaben in Rüttenscheid, „Hopf“ (an der Rüttenscheider Brücke) und „Zech“ (an der Alfredstraßenbrücke), mit den Bebauungsplänen die letzten formalen Hürden im Rat genommen.
Beim Projekt der Hopf IEG ("Vivre la Rü") ist die Baugenehmigung in Arbeit. Hier kann durch die Deckelung von P2 zur Rüttenscheider Brücke hin, ein städtebaulich sehr vorteilhafter, öffentlicher Platz entstehen, dessen genaue Ausgestaltung in einem Arbeitskreis mit Betroffenen noch diskutiert werden soll.
Beim Zech-Haus ist damit zu rechnen, dass die Marktlage eine Umsetzung deutlich unwahrscheinlich gemacht hat.
Der Bau der beiden Rampen zwischen Schönleinstraße und P2 sowie P2 und Rüttenscheider Straße steht aus. Immerhin wurde die von Bürgern geforderte Fußgängerampel zwischen Schönlein – und Gregorstraße 2025 realisiert, die die Unterführung unter der Alfredstraßenbrücke ersetzt. Diese fällt weg, wenn die ebenfalls ausstehende und bald zu erwartende Rehabilitation der Brücke erfolgen wird.
Weitere Bauvorhaben, die in 2024 begonnen wurden sind an der Veronikastraße der Wohnkomplex von 42 Wohnungen neben dem Rommenhöllergleis (vormals Auto Daja) durch immostore Immobilien sowie der Bau von 22 Wohnungen an der Ecke Walpurgisstraße neben Auto Scholten durch Grenzlandbau.
Die Rü 325, ehem. Autohaus Brüne, mit Handel und Büros ist weiterhin nur in Planung.
RüNuvo an der Veronikastr. Kann mit der 2. Bauphase (Wohnen) in 2026 beginnen.
Nachdem der Neubau der Rü 128+130 wegen der Auflagen gescheitert ist, wurde neu vermietet und die 130 befindet sich in der Renovierung.
Die ev. Versöhnungskirche wurde abgerissen. Hier entsteht nun eine Seniorenwohnanlage mit Kindertagesstätte und Gemeindesaal.
Die Grugahalle bekam ein Facelift und hat sich mit einer hellgrauen Fassade jetzt den neuen Gebäuden der Messe angepasst. Auch innen gehen Modernisierungen voran.
Der Musikpavillon im Grugapark wurde modernisiert.
Der Neubau der Orangerie ist in Planung. Ob der Abriss in 2026 erfolgt, ist nicht sicher.
Der Neubau des Cafés am Bauernhof hat begonnen.
An praktisch allen Rüttenscheider Schulen gab und gibt es erhebliche Aus- und Umbauvorhaben, die in 2025 erhebliche Fortschritte oder eine Fertigstellung erfahren haben. Die größten sind die Erweiterungen der Andreas-, der Sternschule sowie der Käthe-Kollwitz-Schule, deren sehr schnelle Erstellung mit Fertigbaukomponenten 2025 im Rohbau abgeschlossen wurde. Das ganz aus Holz gebaute Interims-Schulgebäude an der Rosastraße wurde 2025 mit einem Architekturpreis der NRW-Architektenkammer für vorbildliches Bauen ausgezeichnet.
Dass die Feuerwehr eine Rehabilitation der Villa Rü fordert, ist seit Jahren bekannt. 2025 wurde überraschend verkündet, dass das Haus für 3,5-4 Jahre ab 2026 hierzu schließen müsse. Dies erfordert den Umzug von über 100 Vereinen, die hier ihr Zuhause gefunden haben. Im Herbst wurde eine Verlängerung dieser sehr aufwändigen Neuorientierung und ein Baubeginn im Herbst 2027 verkündet. Dies stellt einen großen Schaden für das Rüttenscheider Gemeinwesen dar, und man kann nur hoffen, dass Wege gefunden werden, die Bauzeit deutlich zu verkürzen.
Die Sportfreunde 07 haben endlich ihren Kunstrasenplatz bekommen. Für das Vereinsheim ist eine Renovierung mit Ausbau geplant.
Mit allgemeiner Freude wurde aufgenommen, dass das Hotel Arosa Gebäude seine Fassadenbeleuchtung wiederhat.
Öffentlicher Diskurs
Neben den vorgeschriebenen öffentlichen Beteiligungen im Rahmen der Bebauungspläne hat auch das Bürgerforum zwei Veranstaltungen in der Reformationskirche durchgeführt.
Frank Stenglein, Lokalredakteur der WAZ für Essen, ist im Herbst in den Ruhestand gegangen. Viele vermissen seine sprachlich markanten und gelegentlich polarisierenden Kommentare. Zuletzt hat Frank Stenglein Anfang Dezember bei den Ruhrbaronen einen Beitrag über die Rü verfasst. Ihm folgte Linda Heinrichkeit.
Die IGR hat Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen angeboten.
Veranstaltungen
Die IGR konnte, trotz finanziell schwieriger werdender Randbedingungen, das traditionelle Veranstaltungsprogramm mit großem Erfolg durchführen:
Unter dem Titel StreetArt Rüttenscheid wurden zum 5. Mal von Schülerinnen und Schülern des Maria Wächtler Gymnasiums „Stromkästen“ bemalt, was vor allem auch Teil des Kurz-Programmes Kunst und Sozialwissenschaften und damit einer umfassenden Betrachtung von Kunst im öffentlichen Raum ist.
Mitte Mai wurde wieder mit großer Publikumsresonanz die 21. Oldtimer Ausfahrt Tour de Rü durchgeführt. Erstmals fand auf P2 auch ein Oldtimer-Treffen statt. Auch eine Charity-Aktion gab es wieder, die zu einem bemerkenswerten Spendenaufkommen von über 28.000 € an die Kinderkrebsstation des Uniklinikums führte. Frank Rogowski übernahm dankenswerterweise erstmals große Teile der Organisation. Am Abend zuvor spielten wieder die The Metropol Jazzmen auf.
Vom 5.-22.6.25 fand wieder die 11. Rüttenscheider Kunstmeile statt. In ca. 70 Schaufenstern entlang der Rü und ihrer Nebenstraßen zeigten fast 100 lokale Künstler ihre Werke. Die künstlerische Leiterin, Lore Klar, bot wieder zwei Führungen an. Ihr und Petra Salhöfer, der Organisatorin, gilt unser Dank.
Ab Ende Oktober wurde wieder die Winterbeleuchtung einschließlich der Beleuchtung der Rüttenscheid Brücke umgesetzt. Von Oktober bis Anfang Februar erhellt sie die Rü in der dunklen Jahreszeit. Das Begrüßungsschild Rüttenscheid Gute Zeit ist eine ständige Installation der IGR.
In der Adventszeit haben wir wieder die Lampen weihnachtlich dekoriert.
Am 6.12. zog der Nikolaus der IGR weder die Rü entlang und beschenkte Kinder. Da es ein Samstag war, wurde auch der Rüttenscheider Wochenmarkt besucht. Am Vorabend besuchte er wieder die Veranstaltung der Villa.
Am 14.12. fand erneut ein Kunstmarkt in der Villa Rü mit Künstlern der Kunstmeile statt, die viel Anklang fand und ebenfalls die lokalen Künstler sehr förderte.
Vom 11. bis 21.12.25 fand der 22. Rüttenscheider Wintermarkt in traditioneller Form auf dem Rüttenscheider Stern statt und fand, sehr viel Anklang bei den Besuchern.
In 2025 erweckte eine Diskussion um ein alternatives Konzept mit Eisbahn und Almhütte einige öffentliche Aufmerksamkeit. Es scheiterte neben Formalitäten vor allen an der langen Laufzeit, die das aufwändige Konzept erfordert hätte. Die Wichtigkeit der Parkplätze gerade in der für den Einzelhandel, sehr wichtigen Adventszeit, war schon immer ein wichtiger Abwägungsaspekt für die IGR. Daher wurde die Zeit, in der diese wichtigsten Parkplätze blockiert werden, in 2025 um zwei Tage reduziert.
Abendliche DJ-Auftritte an drei Abenden fanden großen Anklang. Eine Private Lounge der Fcuk Yoga Bar mit Eintritt ergab dagegen relativ viel Konflikte mit den anderen Hütten und dem weihnachtlichen Konzept. Eine Weiterentwicklung ist aber auch hier in der Diskussion.
Dreimal veranstaltete die IGR das Lustsingen, die Mitsingveranstaltung im Katakombentheater mit freiem Eintritt.
Auch in diesem Jahr haben wir unsere öffentlichen Stammtische fortgesetzt.
Auch unsere Reihe IGR zu Gast bei Freunden wurde mit einer Einladung vom ETB Schwarz Weiß Essen, einer Besichtigung der Brauerei Stauder oder einer Führung von Schaustellerlegende Albert Ritter über den Essener Weihnachtsmarkt mit vielen historischen Anekdoten fortgesetzt.
Natürlich gibt es glücklicherweise weiterhin viele große und kleine Veranstaltungen zahlreicher anderer Veranstalter.
Essen diese hat am 27. und 28.6. das Projekt Rüttenscheid mit 6 Bühnen unterschiedlicher Musikrichtungen veranstaltet.
Eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen ließen sich nennen, wie der Rosenmontagszug, das 52 Sommerfest an der Grugahalle (15.-24.8.25, 17.-26.7.26), Fête de la Musique (21.6.25), das Sommerfest des Museum Folkwang, die Gemeindefeste und Konzerte, die vielen Veranstaltungen im Grugapark, sowie als Besonderheit im Jahre 2025, die Fisu World University Games. Nachdem der Umbau um ein Jahr verschoben wurde, waren Hof- und Parkfest der Villa Rü wohl doch nicht die vorerst letzten.
Die Messe gewinnt immer neue Veranstaltungen hinzu und hat an großen Publikumsmessen die Equitana, Spiel mit Rekordteilnahme, Mode Heim Handwerk erstmal eintrittsfrei, die Motor Show Essen, Reise+Camping mit Fahrrad Essen sowie die Techno Classica Essen durchgeführt. Letztere allerdings das letzte Mal. Ihr folgt 2026 die Retro Classic.
Auch kleine, private Messen, wie die Wedding Collective fanden wieder statt.
Neben den Bühnen von Theater Courage, Szene 10 und Katakombentheater gibt es zunehmend viele Veranstaltungen auch in der Gastromomie, die meist kostenlos sind. Klassisch sind jeden Mittwoch „Jazz for the People“, die ihr 400. Jubiläum feierten und selten ClubDates beide im Vorraum des Katakombentheaters, die Folgekonzerte von Hannes Schmitz „Dienstags live im Hudsons“, jeden Samstag Livemusik im Sailors Pub und open stage donnerstags, neuerdings Salsa sonntags im Hudsons, nur gelegentlich in der Ampütte, im Müllers an der Rü, dem Le Chat Noir oder der Zweibar. Zunehmend gab es Musik, Lesungen, Mitsingveranstaltungen im Banditen Wie Wir. Zugenommen haben auch Tagesveranstaltungen, wie After Work oder Day Drinking, z.B. im Fcuk Yoga, Gin&Jagger oder Emilia.
Jazz Vision Ruhr und B.S.E. Jazzclub in der Villa Rü wurde fortgesetzt.
Natürlich stellt das Bürgerzentrum Villa Rü mit seinen vielen Kursen und Veranstaltungen einen sehr wichtigen sozialen Akteur im Stadtteil dar.
Für die Älteren bietet das Zentrum 60+ ein sehr breites, kostenloses Angebot an Kursen und Veranstaltungen.
Für die ganz Jungen hat das Jugendzentrum EMO nach Einsetzen einer neuen Leitung 2025 wieder sein Veranstaltungs- und Kursprogramm mit vielen neuen Formaten aufgenommen.
Bei den Hofflohmärkten machten erstmals über 100 Anbieter mit.
Die Laufveranstaltungen E.ON Firmenlauf Essen, 21. Onkolauf und Grugalauf in der Gruga fanden auch wieder statt und sprechen ein breites Spektrum an Hobbysportlern aller Altersklassen an.
Neu in Gastronomie und Einzelhandel
Die u.a. Zahl der Einzelhändler und Gastronomen, die in 2025 gewechselt haben, erscheint hoch, ist aber weiterhin mit deutlich unter 10% relativ gering, gemessen an einem Bestand von mehr als 500. Siehe www.ruettenscheid.de/branchenbuch
Hier eine Übersicht in Stichworten:
Gastronomie
Wiener Wunder - Gutbürgerliche Küche, vorm. Tapas Factory
Yunhe schloss schnell wieder sein authentisch chinesisches Frühstücksangebot. Hier findet sich jetzt ein Kosmetikstudio
Das Restaurant Fischerei wurde zu Fleischerei mit gleichen Betreibern.
Miga wurde zu Koveé - stylische Weinbar mit koreanischen Snacks.
Burgerheart wurde Ruffs Burger.
Brama’s bietet ital. Küche im ehem. Chilihouse.
Sum’s coffee & bagel folgte Friseur Schreiber.
.selah - Das Café für Ruhe und Achtsamkeit folgte der Drehscheibe.
Döna hat als Rue Döna einen neuen Betreiber.
Casa de disfrutar ist vorerst geschlossen.
Dong Bei Lou ist vorläufig geschlossen.
Oase Due hat am 27.12. geschlossen und bekommt hoffentlich bald einen neuen Betreiber.
Sausalitos wird zu denns Ökomarkt, wenngleich die WAZ berichtet, dass es noch nicht unterschrieben sei.
Café Glanzstück auch, was viele Stammgäste sehr betrübte.
Sando Fusion – asiat.-deutsche Fusionküche, vorm. Santana Café
Barretto La Locanda - italienische Bistroküche, vorm. Café am Markt
BangBang - Philly Sandwiches, vorm. chill out
Mamas Küche - orientalisches Buffet-Restaurant, vorm. Karavane next
Im Jimmys Pizza versucht sich der ehem. Betreiber des Palladio neu.
Palladio ist unter neuer Leitung.
Café kijamii ist Café Kötter gefolgt.
La Cup - vietnamesisches Cafe-Bar mit Terasse, vorm. Pistachio
Karl Who? Espresso-Bar von Kultgastronom Karl Lüke
Elf Freunde Bar - Kult-Fußball-Kneipe unter neuer Leitung. TV Fantalk live ist zurück!
chateau pling - Weinbar mit vielen Naturweinen und Snacks, vorm. Annabelle
kleinstarkschwarz ist raus und wird bald Bar Bisou
Smells good - Coffee & Kitchen vorm. Velo Wonka, die jetzt in der Corneliastr. mehr Platz haben.
Das Lola hat sein Café nur noch für Hotelgäste geöffnet.
Dönerbreak folgte einem Kiosk. Nur ein Kiosk ist auf der Rü übrig.
JFP ist jetzt R'n'Beef.
Rü des Shawarma ist in der Klarastr. neu und nicht gleich dem im RüKarree.
Das Zizou wurde renoviert wiedereröffnet.
Cocola wird zu Viet Corner.
Das Anna hat unter neuer Leitung neuen Schwung mit vielen Aktionen gewonnen.
Für das "Stüsselhaus" am Parkplatz Martinstraße steht der Gastronom fest, der beiden Etagen mit innenliegender Treppe übernehmen wird. Es wird ein originelles Konzept, dass es so noch nicht gibt. Details dürfen erst Anfang 2026 genannt werden. Daneben, im EG unter dem Hotel, wird ein originelles PingPong-Konzept ein Sportangebot machen.
Generell freuen wir uns über immer neue und attraktive Angebote.
Einzelhandel:
Ettics eröffnete in der ehem. Konditorei Kötter ein ökologisches Modegeschäft.
Die Manufaktur Kötter bietet weiterhin ihre Konditoreiprodukte auf Bestellung an.
Fernweh Atelier bietet besondere Reiseberatung in der Manufakt.Ruhr
Martini wurde von Juwelchen übernommen
Lu Bohème bietet balinesische Wohnaccessoires.
Next 125 ergänzt jetzt team7.
Konfetti wurde aus Altersgründen geschlossen – wird evtl. Feinkost.
Rü 200 hat aus Altersgründen geschlossen und wird Blumenladen.
Oska wurde geschlossen und jetzt Perlenzimmer.
Elsweiler unter neuer Leitung, daher ist
Hörgeräte Ligmann jetzt in Passage Zweigertstr.
Galerie Ghom Orientteppiche aus Altersgründen geschlossen
Ebike to go geschlossen
Criolla - kleine Pâtisserie geschlossen
Evernest Immobilien folgt Friseur Gado
Velo Wonkas hat mit seinem „Showroom für Radrenngeschichte“ ein kleines Museum geschaffen.
Gallery O hat mit Glaskunst eröffnet
Klaus Kiefer hat seine Galerie als Depotgalerie in der Brassertstr. 23 wiedereröffnet.
In das bisherige Ladenlokal erweitert sich der kunst-raum schulte-goltz+noelte.
Phillip Dörmann Physiotherapie ist in Am Grugaplatz 2 gezogen und ist jetzt die größte Physiotherapiepraxis in NRW.
Neue Yoga-Studios: OM Club, In-Yoy-Yoga, Reform[You] Pilates
Das Hotel Yggotel ist jetzt IHG Garner
Vieles würde eine ausführlichere Darstellung verdienen, wie sie aber auf unseren Seiten, vor allem auf Facebook bzw. der App zu finden sind.
Unseren Shopping- und Touristenflyer überarbeiten wir gerade für die Ausgabe 2026. Unser Branchenbuch www.ruettenscheid.de/branchenbuch ist immer aktuell.
Wir danken für die gute Kooperation: Bezirksvertretung II, Stiftungsverein Grugapark, Freundeskreis Grugapark, Bürger- und Verkehrsverein, IHK, Handelsverband, DEHOGA, Bürgerforum, Stadtteilkonferenz, Runder Tisch Seniorenarbeit, den Sponsoren und den vielen Mitgliedern, die das alles möglich machen.
Unter www.ruettenscheid.de/spenden kann nun auch jeder für unsere Aktionen spenden. Oder besser noch Mitglied werden.
Gedenken
Wir trauern um
René Pascal, Schlagergott und Betreiber der Drehscheibe
Maggy, die gute Seele der Villa Rü
Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister a.D., der viele wichtige Weichen für Rüttenscheid und Essen gestellt hat und immer ein offenes Ohr hatte.